Romantik im Schnee

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Eine Winterlandschaft fasziniert (fast) jeden – und die Freude wird noch größer, wenn man sich, warm verpackt, auf den Weg durch den Schnee macht. Im Sauerland gibt es jede Menge Pfade und Wanderwege, die gewalzt oder geräumt sind. Wer sportlich fit ist, kann sich natürlich auch Strecken aussuchen, wo man nach Herzenslust durch den Schnee stapfen kann. Westfalium hat sich auf den Winterwegen umgeschaut. 

Westfelder Rundweg


Der Westfelder Rundweg erfordert schon einige Kondition.  Er führt von Schmallenberg-Westfeld durch das Naturschutzgebiet Rehhecke nach Ohlenbach und über den aussichtsreichen Teppichweg wieder zurück nach Westfeld. Die Strecke ist knapp neun Kilometer lang. Der tiefste Punkt der Strecke liegt bei 481 Metern, der höchste Punkt bei 676 Metern. Als Gehzeit muss man schon drei Stunden veranschlagen.  
Von Westfeld führt der Weg durch das Naturschutzgebiet Rehhecke nach Ohlenbach und über den aussichtsreichen Teppichweg wieder zurück nach Westfeld.
Westfeld im oberen Lennetal ist geprägt von schönen Fachwerkhäusern und darf sich rühmen, Bundesgolddorf zu sein. Am Wanderportal startet der erlebnisreiche Westfelder Rundweg. Zunächst verläuft der Weg über den W1 in einer weiten Schleife und nach etwa 2,5 Kilometern kommt man an einer Köhlerhütte vorbei. Danach führt der Weg nach Osten zum Naturschutzgebiet Rehhecke, einem Wacholderhain mit alten Rotbuchen, Zwergheide und seltenen Pflanzen- und Tierarten und weiter zum Hubertusstein. Ab hier wechselt der Wanderer auf den X27. Hier kann man in der Bauernschänke Ohlenbach oder im Gasthof Braun einkehren und die urgemütliche Gaststube zum Aufwärmen nutzen. Weiter geht’s nun, dem Wegezeichen W1 folgend, auf dem sogenannten Teppichweg, zurück in Richtung Westfeld. Zum Ende der Tour erwarten den Winterwanderer einige herrliche Aussichten, ehe er wieder am Startpunkt angelangt ist.

Einkehren: Gasthof Braun, Ohlenbach 6, 57392 Schmallenberg, Tel. 02975/411,
www.gasthof-braun.com
Bauernschänke Ohlenbach, Ohlenbach 8, 574392 Schmallenberg, Tel. 02975/410, www.bauernschaenke.com

 

Latroper Rundtour


Die Latroper Rundtour ist elf Kilometer lang und erfordert eine gute Kondition. Der Weg verläuft zu einem guten Teil auf dem Rothaarsteig. Der niedrigste Punkt der Route liegt bei 430 Metern, der höchste Punkt bei 733 Metern. Als Gehzeit sollte man schon gut drei Stunden kalkulieren, vielleicht werden es auch vier Stunden, wenn man sich etwas mehr Zeit nimmt und die Bergwelt in vollen Zügen genießen möchte.
Startpunkt ist das Wanderportal in Schmallenberg-Latrop. Zunächst geht es auf dem roten R des Rothaarsteiges durch den Lüttmeckesiepen in Richtung Jagdhaus hinauf auf den Kamm des Rothaargebirges. Dabei kann man auch im tiefen Winter durchaus ins Schwitzen kommen, denn der Anstieg ist ganz ordentlich. Am Weg liegt die sagenumwobene „Millionenbank“. Um den Namen gibt es reichlich Spekulationen: Die einen sagen, es soll sich um einen alten Schmugglerpfad handeln, die anderen gehen eher davon aus, dass hier wertvoller Schmuck versteckt worden ist. Wer hier wann was versteckt hat, weiß keiner. Auch wann dies passiert sein soll, bleibt unbekannt – genau wie der exakte Ort des Verstecks … Über den Rothaarkamm führt die Tour bis zum Abzweig „Zinseseck“, ab hier geht es auf dem X23 wieder hinunter nach Latrop. Dort lohnt ein Besuch im Waldarbeitermuseum Alte Mühle, wo man eine liebevoll zusammengestellte Sammlung alter Werkzeuge und Dokumente bewundern kann, ehe man sich in einem der familiengeführten Gasthäuser niederlässt.

Einkehren: Gasthof „Zum Grubental“, Latrop 5, 57392 Schmallenberg-Latrop, 
Tel. 02972/977440, www.grubental.de
Landgasthof Hanses-Bräutigam, Latrop 27, 57392 Schmallenberg-Latrop, 
Tel. 02972/9900, www.hotel-hanses.de

Rund um Winterberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Winterberg wartet ein schöner, aussichtsreicher, neun Kilometer langer Weg auf den Wanderer. Er beginnt und endet auf dem 841 Meter hohen Kahlen Asten, dem zweithöchsten Berg des Sauerlandes. Am tiefsten Punkt werden 646 Meter erreicht. Vom Parkplatz am Astenturm geht es über den Rothaarsteig in Richtung Hoheleye. Anfangs ist der Weg noch geräumt, doch von der Lennequelle geht es munter durch den Schnee bis zur Landwehr. Weiter führt der Weg Richtung Lenneplätze (wo man im Hotel AstenRose eine genussvolle Pause einlegen kann), geradeaus auf der Höhe bleibend dem Rothaarsteig folgend. Weiter geht es über einen leichten Anstieg zum Gerkenstein und anschließend über den Grenzweg weiter in Richtung Langewiese. Unterwegs lädt der Landgasthof Gilsbach zu einer stärkenden Rast ein, ehe es über einen Schneepfad wieder hinauf auf den Rothaarsteig geht. Wer sich Zeit lässt (und das sollte man tunlichst!) trifft nach gut drei Stunden wieder am Kahlen Asten ein und kann sich zum Abschluss der Tour in der Turm-Gastronomie erholen.

Einkehren: Hotel AstenRose, Astenberg 3, 59955 Winterberg, Tel. 02981/1878,
www.astenrose.de
Landgasthof Gilsbach, Langewiese, 59955 Winterberg, Tel. 02758/98420,
www.landgasthof-gilsbach.de
Berggasthof Hotel Kahler Asten, Astenturm 1, 59955 Winterberg, Tel. 02981/9287480, www.kahler-asten.eu

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