Einbruch aus dem Internet: So schützen Sie sich

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Das Thema Sicherheit im Internet spielt eine immer wichtigere Rolle. Denn immer mehr Nutzer kaufen online ein oder geben persönliche Daten preis. Die Gefahren werden jedoch nicht weniger. Welche das aktuell sind und wie Sie sich am besten dagegen wappnen, erfahren Sie hier.

Verschlüsselung

Ob Sie ein Programm für Ihr Fitnessarmband, Smartphone oder Laptop benutzen: Sie sollten stets auf die Vertrauenswürdigkeit der Anbieter und auf aktuelle Software-Updates achten. Darüber hinaus sollten Sie insbesondere beim Surfen die Verschlüsselungsprotokolle der Webangebote im Auge behalten, um auf der sicheren Seite zu bleiben. Benutzt ein Anbieter einer App oder Website keine Verschlüsselung, können Ihre Daten leicht in die falschen Hände gelangen. Um sicherzugehen, dass Sie beispielsweise beim Banking auch wirklich nur Ihrer Bank Ihre Kontodaten übermitteln, muss diese die Daten verschlüsseln und die Seite vor Manipulation schützen. Das geschieht über das Protokoll HTTPS, welches am Anfang der URL angezeigt wird, also am Anfang der Adresse, die Sie eintippen. Das “S” steht dabei für „secure“ (sicher). Normalerweise wird dies zusätzlich durch ein kleines Schloss-Symbol angezeigt. Eine Änderung im immer beliebter werdenden Browser Chrome soll nun noch deutlicher machen, wie wichtig diese Sicherheit ist. In der geplanten Chrome-Version 56 ab Januar 2017 wird die Anzeige die Wörter „Not secure“ (nicht sicher) erscheinen, wenn Sie auf einer unverschlüsselten Seite mit dem Protokoll HTTP surfen. Dieser Artikel gibt dazu weitere Informationen.

Vertrauenswürdigkeit überprüfen

Die meisten Deutschen benutzen für die Kommunikation mit ihren Mitmenschen auch eine E-Mail-Adresse. Dass Viren und andere schädliche Programme hierüber „übertragen“ werden können, ist nichts Neues. Allerdings werden die Methoden, mit denen Betrüger versuchen, sensible Daten zu erhalten, immer ausgereifter. Über geöffnete Anhänge kann beispielsweise sogenannte Ransomware, Erpressungssoftware, installiert werden. Sie verschlüsselt die Daten auf Ihrem Gerät und kündigt in einer Nachricht auf dem Bildschirm an, sie nur gegen ein Lösegeld wieder freizugeben. Um kein Opfer solcher Betrugsfälle zu werden, sollten Sie nur Anhänge von Ihnen vertrauten Adressen öffnen, die Sie auch erwartet haben. Im Zweifelsfall fragen Sie lieber den vermeintlichen Absender über einen anderen Kanal, ob der Anhang sicher ist. Wer wissen möchte, ob er auf dem neuesten Stand bezüglich Datensicherheit ist, kann seine Kenntnisse in einem Quiz des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik testen.

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