Marler Debüt überrascht mit Deutschlandpremiere

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Marl – Mit einer Deutschlandpremiere setzt das Marler Debüt am 27. Februar bundesweite Akzente. Die erst 19 Jahre alte Klarinettistin Sophia Simeonov bringt ein Klarinettenkonzert des bulgarischen Komponisten Hristo Yotsov zur deutschen Erstaufführung. Für das Orchesterkonzert des Marler Debüt hat die Stadt Marl wieder junge Musikerinnen und Musiker eingeladen, die zu den vielversprechendsten Klassik-Talenten in Deutschland zählen.

Marler Debüt:

Marler Debüt: Klarinettistin Sophia Simeonov

„Die Klarinettistin Sophia Simeonov, der Gitarrist Luke Pan und der Flötist Theodore Squire gehören zu den Besten, die der Musiknachwuchs in Deutschland aktuell zu bieten hat”, sagt Bruce Wadsworth, der das Marler Debüt seit 1996 leitet und die Konzertreihe zu einer der ersten Adressen für die musikalische Nachwuchsförderung gemacht hat. Alle drei haben beim Bundeswettbewerb “Jugend musiziert” mit außergewöhnlichen Leistungen überzeugt und auch internationale Wettbewerbe gewonnen. „Das Marler Debüt kann für die drei Solisten zu einem wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer bedeutenden Musikerkarriere werden“, ist Bruce Wadsworth überzeugt und verweist auf die weltberühmte Geigerin Anne Sophie Mutter, die international erfolgreiche Klarinettistin Sabine Meyer und auf den nicht minder bekannten Pianisten Gerhard Oppitz, die ebenfalls als Bundessieger von „Jugend musiziert“ ihr Debüt in Marl gaben.

Marler Debüt: Squire

Marler Debüt: Flötist Theodore Squire

Sophia Simeonov (19 Jahre) spielt ein faszinierendes Klarinettenkonzert des 1960 geborenen bulgarischen Jazz-Drummers und Komponisten Hristo Yotsov, das beim Marler Debüt seine Deutschlandpremiere erlebt. Das Konzert mit stimmungsvollen und teilweise elegisch anrührenden Elementen endet mit einem fulminanten Schlusssatz, der viele tänzerische Elemente der bulgarischen Volksmusik übernimmt.

Gitarrist Luke

Gitarrist Luke Pan

Zur Eröffnung spielt Luke Pan (18 Jahre) das ansprechende Gitarrenkonzert A-Dur Op. 30 von Mauro Giuliani aus dem „Goldenen Zeitalter“ der klassischen Gitarre. Auf einen festlichen und beseelten Eingangssatz folgen ein wehmütiger und anmutiger Satz in Form einer Siziliana sowie ein munterer Schlusssatz.

Der Querflötist Theodore Squire (17 Jahre) interpretiert das typisch französische Flötenkonzert von Jaques Ibert, das wegen seiner technischen Anforderungen für jeden Flötisten eine große Herausforderung darstellt. Das mitreißende Konzert beginnt vergnüglich und atemberaubend zugleich, es folgt ein inniger und verträumter langsamer Satz, der in einen furiosen und humorvollen Schlusssatz überleitet.

Yaskorski

Dirigent Vladimir Yaskorski

Das Symphoniekonzert wird dirigiert von Vladimir Yaskorski. Der aus Armenien stammende Dirigent studierte Violine am Staatlichen Konservatorium in Eriwan sowie an der Musikhochschule Lübeck und absolvierte anschließend ein Dirigierstudium an der Franz-Liszt-Musikhochschule in Weimar. Vladimir Yaskorski ist Stipendiat des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats und dirigierte u.a. die Neuen Symphoniker Hamburg und das Internationale Streichorchester der Baltischen Juniorphonie.

Es spielen die Bergischen Symphoniker. Durch das Programm führt Astrid Kordak, deren lebendige und geistreiche Moderation des Marler Debüts 2015 dem Publikum noch in bester Erinnerung sein dürfte.

Das Marler Debüt wird unterstützt von der Sparkasse Vest Recklinghausen und der Kluth-Stiftung Marl. Karten für das Orchesterkonzert am Samstag, dem 27. Februar 2016 (19 Uhr, Theater Marl), sind ab sofort zum Preis von 17 Euro (ermäßigt 7 Euro) im Stadtinformationsbüro i-Punkt im Einkaufszentrum Marler Stern erhältlich (montags bis freitags von 9.30 bis 18 Uhr und samstags bis 13 Uhr, Telefon: 0 23 65/ 99 43 10)

www.marl.de


 

 


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