Die Kauflaune der Westfalen steigt

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Westfalen – Die Vorweihnachtszeit bringt scheinbar nicht nur weihnachtliche Stimmung auf die Straßen von Westfalen sondern spült auch reichlich Geld in die Kassen des Einzelhandels. Die Kauflaune ist groß und der Einzelhandel freut sich über steigende Umsätze, die im Weihnachtsgeschäft wohl noch weiter ansteigen dürften. Die Konkurrenz E-Commerce schläft allerdings auch nicht.

Der Einzelhandel kurbelt die Wirtschaft der Region deutlich an. Laut Statistischem Landesamt IT.NRW lassen die jüngsten Umsatzzahlen des Einzelhandels einen Grund zur Freude. Der Einzelhandel in NRW konnte zuletzt einen Umsatzanstieg von 1,5 Prozent in absoluten Zahlen verzeichnen. Insbesondere der Lebensmittelhandel schnitt im Oktober besonders gut ab. Hier konnten die Umsätze um 2,9 Prozent nominal und 2,1 Prozent real erhöht werden – und das noch vor Beginn des Hauptweihnachtsgeschäfts. Die besten Umsätze im Herbst konnte allerdings der nicht verkaufsgebundene Einzelhandel erwirtschaften. Gemeint sind damit unter anderem auch der Versand- und Internethandel, der einen Umsatzanstieg im zweistelligen Bereich verzeichnen konnte.

Der Online-Handel boomt also weiter und macht Fachgeschäften mächtig Konkurrenz. Insbesondere im höheren Preissegment verlocken Online-Shops wie beispielsweise Wittchen.com durch unschlagbare Angebote – bei denen Fachgeschäfte selten mithalten können – zum Online-Kauf. Die Konsumenten freut es, immerhin entgeht man somit überfüllten Innenstädten und langen Schlangen an den Kassen und spart ganz nebenbei bares Geld. Shoppen selbst in der Nacht sowie rund um die Uhr am Wochenende – das sind alles Vorteile, mit denen Online-Shopping zahlreiche Verbraucher überzeugt. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom sind es insbesondere die guten Preise, ein breites Angebot und der Komfort, die Online-Handel für Verbraucher attraktiv machen. Rund 98 Prozent der Internetnutzer kaufen online ein. Viele der Nutzer tun es sogar regelmäßig. Laut Umfrage shoppen 77 Prozent der Online-Shopper mehrmals im Monat online.

Auch Lebensmittel werden mittlerweile über das Internet bestellt – immerhin 28 Prozent der Online-Shopper haben es schon einmal getan. Der stationäre Handel muss also auch in diesem Zweig mit steigender Konkurrenz rechnen. Noch steckt der Online-Lebensmitteleinkauf in Deutschland allerdings in den Kinderschuhen. Das sehr dichte Ladennetz ermöglicht ein schnelles und spontanes Einkaufen von Lebensmitteln, das macht den Online-Einkauf noch für viele Verbraucher überflüssig. Gegen Lebensmittel-Shopping im Internet sprechen außerdem die vergleichsweise längeren Lieferzeiten der Ware. Außerdem bezweifelt ein großer Teil der Verbraucher die Frische der im Internet verfügbaren Lebensmittel. Noch setzen Verbraucher lieber auf Lebensmittel, die man unmittelbar sehen, anfassen und riechen kann.

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