Feine Lebensart am Rande des Kurparks

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Westfalen – Inmitten des wunderschönen Kurparks von Bad Sassendorf steht der geschichtsträchtige Gutshof “Hof Hueck” mit seinem idyllischen & wohligen Ambiente – abseits der Verkehrsstraßen, in unmittelbarer Nähe zur SoleTherme und der Fußgängerzone von Bad Sassendorf.

Ein Stück westfälische Geschichte, ein bisschen Romantik und ein Hauch feiner Lebensart – das alles ist das Hotel – Restaurant Hof Hueck, vom Hotel- und Gaststättenverband mit drei Sternen ausgezeichnet. 1973 mit viel Liebe zum Detail restauriert, wurde der Hof Hueck zum Geheimtipp für alle, die genussvolle Tage und Stunden  erleben wollen. Tradition und moderner Komfort verbinden sich zu einer gelungenen Einheit.

Bald wieder in der Sonnen sitzen – die ersten Frühlingsboten lassen sich bereits blicken – Fotos: Gasthaus Hueck Bad Sassendorf

Die Dependance vom Hotel Restaurant Hof Hueck, das Drei-Sterne-Gästehaus Hof Hueck ist ein einladendes Landhotel für einen unbeschwerten Aufenthalt. Auch dieses Haus liegt fern vom Straßenverkehr, direkt am Kurpark. Ein kleiner Spaziergang über die Kurpromenade (ca. 500 Meter) führt von Haus zu Haus. Die ruhige Lage am Kurpark garantiert ungestörte Erholung. In wenigen Gehminuten erreicht man auch von hier die Soletherme und die Fußgängerzone, die mit liebevoll dekorierten Geschäften zum Bummeln einlädt.

Westfälische Traditonen werden in Bad Sassendorf vor allem im Gasthaus Hueck gepflegt

Das Haus besticht durch seinefreundliche Atmosphäre und den persönlichen Service. Am Morgen verwöhnen wir unsere Gäste mit einem leckeren Frühstück vom Buffet, tagsüber laden gemütliche Sitzecken im Garten und ein kleiner Gesellschaftsraum mit Bücherauswahl zum Verweilen ein. Eine kleine Tee- und Kaffeeküche, kalte Getränke stehen 24-Stunden zur Verfügung.

In Niedermassen bei Unna war es ihm vorbestimmt, Wiege und Heimat eines schon 1316 erwähnten, ehrbaren Westfalengeschlechts von freien Bauern zu sein und in den Nachwehen des letzten Krieges auszudienen. Dazwischen liegt eine Geschichte: Ursprünglich hatte das Hueck´sche Bauerngut aus sechs Wohn- und Wirtschaftsgebäuden bestanden. Das siebente aber, das 1775 hinzu errichtete Haupthaus, gedieh in wahrer Fachwerkpracht. Es gab bis Dortmund hin kein niederdeutsches Haus mit reicherer Fleetdeele und mächtigeren Eichenständern.

Gastlichkeit werden im Gasthaus Hueck wirklich Groß geschrieben

Es muss ein Trotzbau gewesen sein. – Trotz gegen die Schicksalsschläge, von denen die Chronik in lapidaren Sätzen meldet: “gantz abgebrand” – “von Böhmen ausgeplündert” – “von der Pest geängstigt” – “mit Hagel gestraft” – “durch Franzosen überzogen”.

Dennoch sah Hof Hueck mehr Wiegen kommen als Särge gehen. Neun bis zehn Söhne in einer Generation waren keine Seltenheit. Einer behielt den ungeteilten Hof. Die anderen eroberten sich die Welt als Kaufleute, Handwerker, Fabrikherren, Juristen, Generäle, Geistliche und Gelehrte. Im Jahre 1763 schrieb ein Hueck aus Curacao seinem herzlieben Bruder in Niedermassen, dass er nun eine holländische Jungfer zu heurathen gedenke und gerne heimatliche Schinken von ihm beziehen möchte, “sechs im Frühjahr, sechs im Herbst, gut gesalzen und gepfeffert und in Groblinnen genau verpackt – wegen der Tropen.” Einen anderen Hueck-Sohn verschlug es nach Russland, wo er vom Zaren geadelt wurde.

Eine so alte und weitverstreute Westfalensippe verliert selten ihren Zusammenhalt, geschweige den Platz ihres Ursprungs aus dem Auge. In Alabama (USA) gibt ein Mister George T. M. de Hueck seit Jahren das „Journal of the Hueck Families” heraus, das sofort Alarm schlug, als der Niedermassener Hof, vom letzten Hueck Bauern aufgegeben, in Verfall geriet. Das mächtige Gebäude hatte in den Kriegs- und Nachkriegsjahren zahlreichen Flüchtlingen Unterschlupf geboten. Kein Landwirt aber konnte es sich leisten, allein 50.000 DM in die Modernisierung der veralteten Hofanlagen zu stecken. Bereits unbewohnt, schien ihm der Verfall vor- bestimmt zu sein.

Da vereinigten sich in letzter Minute landespflegerischer Mut mit Bad Sassendorfer Phantasie zur Rettung des historischen Gebäudes. 1973 in Einzelteile zerlegt, wanderte das niederdeutsche Vierständerhaus 40 Kilometer weit an seinen neuen Standort im Kurpark Bad Sassendorf, wo es in eineinhalbjähriger Wiederaufbauzeit in alter Schönheit neu entstand.

Gasthaus Hueck / Bismarckstraße 2 / 59505 Bad Sassendorf

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