Hundert Minuten mit einem Magier

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Westfalen – Weltklassik am Klavier – Hundert Minuten mit einem Magier! Bei dem Duo Artur Pacewicz (Klavier) und Mariusz Patyra (Geige) kommen Kenner und Liebhaber im Rahmen der Konzertreihe „Weltklassik am Klavier“ am Sonntag, den 12. Januar 2014 um 17.00 Uhr in der Wandelhalle Bad Oeynhausen ganz auf ihre Kosten.

Ein Star am Klavier: Artur Pacewicz

Ein Star am Klavier: Artur Pacewicz

Der polnische Pianist Artur Pacewicz begann im Alter von acht Jahren, Klavier zu spielen. Er ist Absolvent der Stanislaw Moniuszko Musik Akademie Danzig in der Klavierklasse von Professor Waldemar Wojtal und der Hochschule für Musik und Theater Hannover in der Klasse von Professor Gerrit Zitterbart.

Artur Pacewicz vertiefte seine künstlerische Ausbildung sowohl als Solist und Kammermusiker unter der Leitung von weltberühmten Künstler-Persönlichkeiten wie Tatiana Szebanowa, Bernd Goetzke, Daniel Blumenthal, Zbigniew Sliwinski, Shmuel Ashkenasi und vielen anderen.

Regelmäßig ist Artur Pacewicz Gast bei renommierten Festivals wie unter anderem beim Braunschweig Classix Festival (Kalkalpen),  Kammermusik Festival (Norwegen), Festival Pablo Casals Prades (Frankreich), Chopin Non Stop in Warschau.

Mariusz Patyra

Mariusz Patyra

Seit der Geburtsstunde von “Weltklassik am Klavier!” ist Artur Pacewicz als erster Pianist, Mitgründer und dort immer wieder gern als Solist und im Panufnik-Trio zu hören. In Orzysz (Polen) geboren, begann Mariusz Patyra im Alter von sieben Jahren mit dem Geigenunterricht. Die Ausbildung erfolgte bei den Professoren Hoffmann, Kucharski, Wegrzyn und Accardo.

Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Violinwettbewerbe. Er gewann den Premio N. Paganini und erhielt dafür eine Kopie der „Il Cannone“ von Paganini. Er konzertierte weltweit mit renommierten Orchestern und spielte im NDR und WDR. Seine CDs präsentieren Paganini, Saint-Saëns, Massenet und Vivaldi. Mariusz Patyra spielt auf der Kopie der Guarneri del Gesú 1733, nachgebaut von Christian Erichson (Hannover 2003), sowie einer Kopie der „Il Cannone“ 1742, hergestellt von J.B.Erwin (Dallas 2000).

Das Scherzo Brahms’ aus der f-a-e-Sonate hat eine spannende Geschichte. Der Violinist, Dirigent und Komponist Joachim war in den 1850/60-iger Jahren einer der einflussreichsten Musiker im Kaiserreich und ein guter Bekannter von Clara und Robert Schumann. Seine Lebensmaxime – frei, aber einsam – hatte es Robert Schumann so angetan, dass er die Noten f-a-e als Motiv einer Joachim gewidmeten Violinsonate zugrunde legte. Er komponierte zusammen mit seinen Schülern Brahms und Dietrich anlässlich eines Besuchs Joachims 1853 die fae-Sonaten-Überraschung, wobei Joachim erraten sollte, von wem jeder Satz wäre. Dietrich in seinen Erinnerungen: Das Intermezzo und Finale komponierte Schumann, und das Scherzo hatte Brahms nach einem Motiv aus dem ersten Satze ausgeführt. Als die Sonate vorgetragen wurde, erkannte Joachim den Autor eines jeden Satzes.

Tickets für 20,00 Euro (Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre kostenfrei, Studenten zahlen 15,00 Euro) und Informationen zur Konzertreihe gibt es in der Tourist-Information im Haus des Gastes, Im Kurpark, Telefon 0 57 31 / 13 00, geöffnet montags bis freitags von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr und samstags von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr, sowie online auf www.badoeynhausen.de, www.weltklassik.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Die Abendkasse ist ab einer halben Stunde vor Veranstaltungsbeginn geöffnet.

Staatsbad Bad Oeynhausen GmbH / Im Kurpark / 32545 Bad Oeynhausen
Service-Hotline: 0 57 31 / 13 00
www.badoeynhausen.de

 

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