Jazz-Reihe im Lackmuseum

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Westfalen – Unter dem Namen “Jazz Luck”  präsentiert Ben Bönniger 2013 erneut ausgewählte Gastmusiker im Museum für Lackkunst, Münster. Nach den ausverkauften Konzerten der letzten Jahre verheißen auch die weiteren Termine mit Stars der Jazzszene in der besonderen Atmosphäre des Museums ein ganz besonderes Erlebnis zu werden.

Am Donnerstag, den 7. März gastieren Achim Kaufmann und Fay Victor  um 20.00 Uhr im Museum für Lackkunst Münster.

Foto: Museum für Lackkunst

Foto: Museum für Lackkunst

Achim Kaufmann wurde 1962 geboren. Er studierte in Köln; es folgten Studien bei Dave Holland, Muhal Richard Abrams, George Lewis und Steve Coleman in Banff (Kanada) sowie Steve Lacy in Paris. Von 1996 bis 2009 wohnte er in Amsterdam, wo er u.a. mit dem Klarinettisten und Altsaxophonisten Michael Moore in verschiedenen eigenen Formationen zusammen zu spielen begann (gueuledeloup quartet, trio kamosc und Duo Kaufmann/Moore).

Das Trio Kaufmann/Gratkowski/de Joode wurde ebenfalls in Amsterdam gegründet und verfolgt nun schon seit fast zehn Jahren seinen eigenen Weg einer kammermusikalisch improvisierten Klangsprache.

Seit Ende 2009 lebt Achim Kaufmann in Berlin. Zu seinen neuesten Projekten gehören ein Trio mit Axel Dörner und Okkyung Lee sowie das Trio „grünen“ mit Christian Lillinger und Robert Landfermann. Kaufmann spielte u.a. mit Jim Black, Han Bennink, Mark Dresser, Tobias Delius, Mark Helias, Wolter Wierbos, Matthias Schubert, Chris Speed, George Lewis, Lê Quan Ninh, Johannes Bauer, Gerry Hemingway, Tomász Stanko, Steve Swallow, Adam Nussbaum, Al Foster, Simon Nabatov, Tristan Honsinger, Paul Lovens, Dylan van der Schyff, Peggy Lee, Paul Rutherford, Gerd Dudek, John Hollenbeck, Fred Lonberg-Holm, Fay Victor, Thomas Lehn, Thomas Heberer, Richard Barrett, Roger Turner und Urs Leimgruber. 2001 wurde Achim Kaufmann der SWR-Jazzpreis verliehen.

Foto: Museum für Lackkunst

Foto: Museum für Lackkunst

Der New Yorker Sängerin und Komponistin Fay Victor gelingt es, ihr Publikum zu faszinieren – unabhängig davon, ob sie einen Blues singt, eine freie Improvisation gestaltet oder einem Herbie Nichols Song durch ihre eigene Textkreationen eine persönliche Note verleiht. Ihre Musikalität ist komplex und die – häufig eigenen – Texte, die sie singt, erzählen Geschichten, die bisweilen das ganze Repertoire menschlicher Emotionen wiedergeben. Diese eigenständige Form der von ihr so genannten “Free Songs”, die bis hin zu freien Improvisationen reichen, ist eine Komposition aus traditionellen Liedformen ihrer Heimat Trinidad & Tobago sowie Elementen des Jazz und Blues. Neben ihrer Konzert- und Lehrtätigkeit ist Fay Victor Gastgeberin einer wöchentlich  “The Evolving Voice Series” in Manhattan’s Lower East Side stattfindenden Konzertreihe, die sich speziell Sängerinnen und Sängern mit außergewöhnlichen, kreativen und neuartigen Konzepten widmet. Die international gefragte Sängerin ist neben ihrer Tätigkeit in den USA regelmäßig zu Konzertreisen und Workshops in aller Welt zu Gast.

Karten für die Konzerte sind zum Preis von 15,00 Euro zu den Öffnungszeiten, mittwochs bis sonntags sowie an gesetzlichen Feiertagen von 12.00 bis 18.00 Uhr und dienstags von 12.00 bis 20.00 Uhr, an der Kasse des Museums für Lackkunst erhältlich.

 Museum für Lackkunst / Windthorststraße 26 / 48143 Münster
Telefon  0251 – 41851 -22
www.museum-fuer-lackkunst.de

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