Die Sprache der Natur

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Westfalen – Unter dem Titel „Die Sprache der Natur“ stellt der Künstler Bernhard Möller aktuell seine Bilder im Terminal  I am Flughafen Münster/Osnabrück aus.

Der Rheinenser begann im Alter von 28 Jahren mit der Malerei und beschäftigte sich vornehmlich mit verschiedenen Bearbeitungstechniken, die auch heute noch in seinen Werken wiederzufinden sind.

Der Künstler nutzt eine materielle Vielfalt, die durch verschiedene Techniken geformt und strukturiert wird. Ein ganz besonderes Ergebnis liefert die Einwirkung von Feuer in seinen Motiven, die mittels Bunsenbrenner entsteht.

Hauptsächliches Thema seiner Werke ist das Landschafts- und Naturmotiv, das zum Teil nur abstrakt angedeutet wird. Zudem verwendet Bernhard Möller die vier Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer als besondere Kräfte in seinen Motiven, die auf Leinwänden gefertigt werden.

Der Weg der Entwicklung und Selbstfindung führte in der autodidaktischen Anfangsphase zu Beginn der 80er Jahre vornehmlich über die reduzierte Darstellung hiesiger Landschaften hin zur informellen Malerei.

Zu den bevorzugten Sujets zählten somit zunächst sehr realistische, naturnahe Motive, insbesondere von Emslandschaften. Später führte die Inspiration durch Farben und Strukturen der Natur zur abstrakten und materialbetonten Malerei.

„Ich schöpfe die Ideen und Anregungen aus der Natur, setze diese aber ganz abstrakt und vollkommen inspirativ um. Bei jedem neuen Bild ist es eine Grundvoraussetzung, mir einen neuen Zugang zu Farbe, Material, Ausdruck, Haptik und Komposition zu verschaffen.

Es entstehen strukturierte Oberflächen in Form von freihändig komponierten Formen; deren Stilelemente basieren auf Verwendung natürlicher Materie in bewusster Abgrenzung zum Begriff „Material“. Damit möchte ich die Identität von Materie nicht antasten, sondern vielmehr betonen. Deshalb habe ich in meinem Atelier auch zwei Arten von Materie, eine Kategorie, die von Menschenhand noch nicht beeinflusst wurde, z.B. besondere Sandsorten, vulkanisches Material, Cellulosefasern, Xylit, natürliche Farbpigmente. Die zweite Kategorie sind überwiegend Gegenstände, die in der Regel entsorgt, bzw. recycelt werden.

Besondere Vorliebe im Gestaltungsprozess zeigt sich u.a. in der aus- schließlichen Verwendung der vier Basiselemente, Erde als Material, Wasser, Luft und  Feuer als prägende Kraft. Bindendes Element ist  dabei Caseine, ein Leim auf rein natürlicher Basis.

Die Anmutung des Unvollkommenen im Konsens mit der schlichten, zurück- haltenden Ausstrahlung natürlicher Materie reflektiert meine Ausdrucksform, stets unter der Prämisse, dass innere Harmonie und Gleichklang gewahrt bleiben“, schreibt der Künstler Bernhard Möller auf seiner Website.

Der Künstler, der Mitinhaber der Produzentengemeinschaft Galerie „RheineKunst“ ist, stellt seine Werke noch bis zum 31. Dezember 2012 auf der Airliner Galerie im ersten Obergeschoss des Terminals I am FMO aus. Die Ausstellung ist rund um die Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos.

Flughafen Münster-Osnabrück / Flughafenallee 1 /48268 Greven
www.galerie-rheinekunst.de/html/__bernhard_moller.html

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