Golf in Florida

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Florida ist vielen Urlaubern als Bade- und Unterhaltungsdestination bekannt. Schließlich bieten Micky Maus & Co. Spaß für alle Generationen, die Strände an beiden Seiten des südlichsten Bundesstaats der USA locken mit weißem Sand und kilometerlangen Küstenabschnitten. Aber Golf in Florida ist in Deutschland immer noch ein Geheimtipp. Der „Sunshine State“ blickt auch auf eine lange Tradition als Golfreiseziel zurück, nicht umsonst haben viele Stars der Profitour hier ihr Domizil aufgeschlagen.

Golf in Florida: Unterwegs auf dem 18-Loch-Kurs "Golf on the Ocean in Palm Beach

„Golf on the Ocean“ in Palm Beach ist ein Par 3-Platz und bietet 18 Bahnen direkt am Strand

Der nach Bewohnern viertgrößte Bundesstaat der USA verfügt über mehr als 1.250 Golfplätze – vom exklusiven Privatclub, der auschließlich seinen oft betuchten Mitgliedern vorbehalten ist, bis hin zum städtischen Golfplatz bietet Florida eine einzigartige Vielfalt an Golfanlagen. Westfalium hat einige der schönsten und interessantesten Anlagen ausgewählt:

Vor allem für historisch interessierte Golfer ist ein Abstecher in den Norden nach St. Augustine fast schon Pflicht. Das weltgrößte Golfmuseum, die World Golf Hall of Fame im World Golf Village, bietet Golfgeschichte zum Erleben und Mitmachen. Auch eine Nachbildung des von Alan Shepherd auf dem Mond verwendeten Golfschlägers findet sich hier. Zudem bietet das World Golf Village zwei sehr schöne 18-Loch-Plätze. Unser Tipp: The King & Bear, der einzige von Jack Nicklaus co-designte Golfplatz auf der Welt – Golf in Florida vom feinsten mit viel Wasser und anspruchsvollen Bunkern.

Die beiden 18-Loch-Kurse des Tiburón Golf Club in Naples sind Florida-Golf pur

Typisch Florida: Der Tiburón Golf Club in Naples mit zwei 18-Loch-Kursen und vielen Wasserflächen

Auch das Resort in West Palm Beach an der Ostküste bietet Weltklasse-Golf auf insgesamt fünf Plätzen. Der Zugang zu den Plätzen ist Gästen von Mitgliedern sowie Resort-Gästen vorbehalten, das Unterkunftsangebot reicht vom Zimmer bis hin zum eigenen Haus. Besonders empfehlenswert ist der Champion Course, auf dem mit der Honda Classic das älteste Turnier der US PGA-Tour ausgetragen wird. Der äußerst anspruchsvolle Platz ist vor allem für die Bear Trap, die von Jack Nicklaus entworfenen Bahnen 15-17, bekannt. Für deutsche Gäste besonders interessant: mit dem PGA National German Office von Jürgen Rassmann verfügt das Resort über ein eigenes Vertriebsbüro für deutsche Gäste, das seit vielen Jahrzehnten Aufenthalte nach Maß konzipiert und die Gäste während des Aufenthalts betreut.

Von Florida auf den Mond: Die World Golf Hall of Fame in St. Augustine

Golfen auf dem Mond: Die World Golf Hall of Fame in St. Augustine

Golf on the Ocean in Palm Beach ist ein 18-Loch Platz in städtischem Besitz, der ausschließlich Par 3-Bahnen bietet. Dennoch ist dieser Platz, der direkt an den Atlantik grenzt, ein Muss für Golfer. Der vom früheren US-Open Champion Raymond Floyd redesignte Platz bietet Spaß pur, trotzdem sind die Bahnen abwechslungsreich und anspruchsvoll. Nach der Runde unbedingt auf der Terrasse des Clubhauses im Restaurant Al Fresco einen Drink und die fantastische italienische Küche mit Blick auf das Meer genießen.

Auch Bernhard Langer hat in Florida eingelocht: Golfplatz TPC in Tampa Bay

Hier hat auch schon Golf-Legende Bernhard Langer gespielt: Der TPC in Tampa Bay

Der Tiburón Golf Club wird von der weltgrößten Golfmanagementfirma, Troon Golf, gemanagt. Sowohl die Profis der Damen als auch der Herren tragen hier Turniere aus. Beide Plätze wurden von Greg Norman designt, der Gold Course erfuhr 2016 ein Remastering, 2017 erfolgte dies mit dem Black Course. Golf in Florida auf absolutem Top-Niveau. Blendend weißer Bunkersand macht diese Hindernisse zum optischen Highlight, große Wasserhindernisse fordern eine gute Schlägerwahl. Trotzdem bietet die Anlage durch verschiedene Teeboxen und sehr gutes Design sowohl für den ambitionierten Spieler als auch den Freizeitgolfer faire Spielbedingungen. Zur Anlage zählt ein Ritz Carlton-Hotel, die Plätze stehen jedoch auch Gästen außerhalb des Resorts offen. Sehr empfehlenswert ist ein Besuch im ausgezeichneten Pro-Shop des Resorts.

Auf dem TPC Tampa Bay hat auch die deutsche Golf-Legende Bernhard Langer bereits gespielt. Der 18-Loch-Platz nahe Tampa bietet viel Grün für das Auge, da die gesamte Anlage von vielen Bäumen gesäumt wird. Die Bahnen sind sehr abwechslungsreich gestaltet und erfordern ein gutes Course Management.

www.keep-golfing.com

Anreise: Die Anreise erfolgt am besten über die Flughäfen Orlando oder Miami. Ab Düsseldorf bieten verschiedene Fluggesellschaften Umsteigeverbindungen zu diesen Zielen an. Direktflüge zu beiden Flughäfen gibt es beispielsweise mit Lufthansa ab Frankfurt.

Klima: Florida bietet tropisches und subtropisches Klima. Daher ist Golf in Florida vor allem am Vormittag schön. Nachmittags ziehen oft Wolken auf und selbst Regenschauer sind nicht auszuschließen. Der Winter in Florida ist deutlich trockener als der Sommer. Von November bis April schwanken die Temperaturen von rund 15 Grad in der Nacht bis hin zu 28 Grad am Tag. Dezember bis Februar ist, bezogen auf West Palm Beach, die mit Abstand trockenste Jahreszeit.

Unterkunft: Das Unterkunftsangebot reicht vom 5-Sterne-Resort über preiswerte Motels und Mittelklassehotels bis hin zu Ferienhäusern. Entscheidend ist, wie lange man an welchem Ort bleiben möchte und ob man mehr Wert auf Service oder auf Selbstbedienung legt. Übernachtungen im Resort sind in jedem Fall im PGA National Resort sowie im Tiburón Golf Club empfehlenswert.

Greenfee: Die offiziellen Greenfee-Preise schwanken zwischen rund 50 USD und über 200 USD pro Person und Runde. Die meisten Clubs nutzen inzwischen eine dynamische Preisbildung, so dass die Greenfees oft schwanken. Es gibt jedoch zahlreiche Ermäßigungen bei Buchungen über Hotels sowie über Golfarrangements von Hotels und Golfreiseveranstaltern.


 

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