Weltklassik am Klavier: Tsuyuki & Rosenboom

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Bad Oeynhausen – Chie Tsuyuki und Michael Rosenboom zeigen am 12. November 2017 für die Reihe „Weltklassik am Klavier“ ihr Können am Flügel. Die Konzertreihe steht für exklusive Musikerlebnisse mit den außergewöhnlichsten und talentiertesten Nachwuchspianisten der Klassikwelt. Einmal im Monat treten die jungen Künstler in der Wandelhalle Bad Oeynhausen auf. Das talentierte Duo spielt ab 18.30 Uhr ausgewählte Werke von Liszt.

Weltklassik am Klavier mit dem Duo Tsuyuki-Rosenboom – Foto: Tsuyuki

Chie Tsuyuki und Michael Rosenboom: ein Klavierduo, das immer wieder in Erstaunen versetzt! Schon ihre Interpretationen des Standard-Repertoires lassen Konzerte des Duos durch das innig-harmonische Zusammenspiel zu einem Erlebnis werden. Wenn die beiden Künstler dann aber ihre eigenen Bearbeitungen erklingen lassen und bekannte klassische Werke mit dem Flügel in ein neues Klanggewand kleiden, dann werden ihre Konzerte zu einem Ereignis.

„Spektakuläre Klänge drangen aus dem Resonanzboden“, schrieb die Presse und empfand, dass es „akustisch und optisch ein Erlebnis“ war. Die beiden ausgebildeten Solopianisten schlossen sich im Jahr 2009 als Duo zusammen und studierten an der HMTM in Hannover als Duo in der Soloklasse von Prof. Goetzke. Seitdem erhielten sie diverse Auszeichnungen – u.a. beim „Grieg à deux“ den 1. Preis – und sind international und national gern gesehene Gäste sowohl als Duo, wie z.B. beim „Chicago Duo Piano Festival“ als auch mit Orchester, wie bei der Aufführung des Karnevals der Tiere mit Schauspieler Christian Quadflieg und dem Göttinger Sinfonieorchester.

Das Duo präsentiert seine Debut CD mit Werken von Liszt unter dem Motto „Hommage á Liszt – Sinfonische Dichtungen & Totentanz“. Die Sinfonische Dichtung „Mazeppa“ war ursprünglich eine virtuose Etüde für Klavier, die Liszt später zu einem sinfonischen Werk erweiterte. Inspirationsgrundlage war in beiden Fällen das Gedicht „Mazeppa“ von Victor Hugo. Es erzählt das Schicksal des Iwan Masepa, der aufgrund eines Verhältnisses mit einer Magnatengattin am Hof des polnischen Königs verurteilt wird. Zur Strafe wird er nackt – Rücken auf Rücken an sein Pferd gebunden – durch die Steppe gejagt. Nach dreitägigem Ritt bricht das Pferd tot zusammen und auch Masepa sieht sich dem Tode nahe, als er die Vision des siegenden Kosakenvolks hat. Tatsächlich wird er von den Kosaken gefunden und in der Ukraine zu ihrem Hauptmann ernannt. Vorlage für die „Hunnenschlacht“ war ein Fresko von Wilhelm von Kaulbach, Liszt beschreibt in seinem Werk das Gemetzel von Hunnen und Römern. Der sinfonischen Dichtung „Les préludes“ stellt Liszt folgende Worte voran: „Was ist unser Leben anderes als eine Reihenfolge von Präludien zu jenem unbekannten Gesang, dessen erste feierliche Note der Tod anstimmt?“

Das Programm:

FRANZ LISZT
Symphonische Dichtung Nr. 3 „Les Préludes“
(Transkription: F. Liszt)

FRANZ LISZT
Symphonische Dichtung Nr. 4 „Orpheus“
(Transkription: F. Liszt)

FRANZ LISZT
Symphonische Dichtung Nr. 6 „Mazeppa“
(Transkription: F. Liszt)

– Pause –

FRANZ LISZT
Symphonische Dichtung Nr. 11 „Hunnenschlacht“
(Transkription: F. Liszt)

FRANZ LISZT
Totentanz“- Paraphrase über Dies irae
(Transkription: Duo Tsuyuki&Rosenboom)

Eintrittskarten sind für 20,00 Euro (Studenten zahlen 15,00 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre haben freien Eintritt) in der Tourist-Information im Haus des Gastes, Im Kurpark, Telefon 0 57 31 / 13 00, geöffnet montags bis freitags von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, samstags von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr und sonntags von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr, sowie online auf www.badoeynhausen.de,  www.weltklassik.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Abendkasse ist ab einer halben Stunde vor Veranstaltungsbeginn geöffnet.

 

Staatsbad Bad Oeynhausen GmbH

Service-Hotline: 05731 – 1300

www.badoeynhausen.de


 

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