Die beste westfälische Konditorei 2017: Jetzt wählen!

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Westfälische Konditorei des Jahres - WESTFALIUM

Münster – Wieder einmal soll die Suche nach der Westfälischen Konditorei des Jahres den Blick dafür schärfen, was es an süßen Leckereien und Kaffeehauskultur in Westfalen zu entdecken gibt. Trüffel, Torten, hausgemachte Bruchschokolade, der Duft von frisch gebrühtem Kaffee – wer bei Café Telgmann in Werne, der „Westfälischen Konditorei des Jahres 2016“, durch die Tür tritt, kann die Hektik des Alltags hinter sich lassen und eintauchen in ein bessere Welt mit sahniger Torte, schaumigem Capuccino, süßer Muße und angeregter Konversation im Plauderton. Konditormeister Friedrich Telgmann und seine Frau Ute Berger-Telgmann freuten sich riesig über die Wahl zur „Westfälische Konditorei des Jahres 2016“, die Ausdruck der großen Verbundenheit der Kundschaft mit dem Werner Familienbetrieb ist. Nun gilt es auf ein Neues in zeitlicher Nähe zur Bundestagswahl die beste „Westfälische Konditorei  des Jahres 2017“ zu finden. Wo gibt es die besten Torten, wo schmeckt der Kaffee am besten, wo stimmen auch Atmosphäre und Service? Die westfälischen Konditoren und Westfalium suchen in Zeiten von hektischem Coffee-to-go, Muffin und Donut ein Café, in dem noch Tradition und Handwerkskunst groß geschrieben werden, und zwar in Form einer Kundenabstimmung.

Alle Interessierten können sich hier auf www.westfalium.de oder in den elf Konditoreien, die sich der Abstimmung stellen, beteiligen. Die Abstimmung läuft online und in den Konditoreien noch bis zum 5. Oktober.

Bei der westfälischen Konditorei des Jahres 2016 gibt es beste Kuchen und Torten.

Konditorei Café Telgmann Werne, Westfalium, Fotografie

Unter den Teilnehmern an der Abstimmung zur westfälischen Konditorei des Jahres 2017 werden 55 Preise verlost: Ein Geschenkgutschein für den Westfalium-Shop im Wert von 50 Euro, zwei Gutscheine für einen Tortendekorationskurs in einer westfälischen Backstube, drei Menügutscheine für Kaffee und Kuchen in einer westfälischen Konditorei, neun Kaffeepötte mit dem Wappen der alten Provinz Westfalen und 40 Westfalium-Gratis-Jahresabonnements.

Die westfälische Konditorei des Jahres 2016 freute sich über die Sieger-Urkunde.

Dr. Wienand Geuking (rechts) überreichte die Sieger-Urkunde an Friedrich und Ute Telgmann (v.l.).

Westfalium sucht bereits im dritten Jahr den besten Konditor der Region. „Die Teilnehmerzahl an der Abstimmung hat sich von Jahr zu Jahr mehr als verdoppelt“, freut sich Westfalium-Herausgeber Dr. Wienand Geuking. Das Erlebnis eines in Ruhe genossenen Kuchens und einer guten Tasse Kaffee hat eben doch noch seine Anhänger, auch wenn es immer schwieriger wird, traditionelle Cafés zu finden und alte Familienbetriebe wie das Café Kleimann am Münsteraner Prinzipalmarkt schließen. Vor dem traditionsreichen Café Telgmann in Werne gewann 2015 „Die Nascherei“ in Minden die Auszeichnung als Westfälische Konditorei des Jahres. Die Vorjahressieger stehen nicht mehr Wahl, damit auch andere Betriebe aus der großen Konditoreilandschaft Westfalen sich der Öffentlichkeit präsentieren können.

Café Telgmann war im Jahr 2016 die beste westfälische Konditorei.

Konditorei Café Telgmann Werne, Westfalium, Fotografie

In ganz Nordrhein-Westfalen gibt es zur Zeit 578 Konditor-Betriebe mit 12.700 Beschäftigten und einem Umsatz 343 Millionen Euro. Zur Abstimmung über die „Westfälische Konditorei des Jahres 2017“ stellen sich in diesem Jahr folgende Konditoreien:

Das Konditorenhandwerk hat seinen festen Platz im Deutschen Lebensmittelhandwerk und gehört zu der großen Gruppe der zulassungspflichtigen Handwerke: Die bestandene Meisterprüfung ist Voraussetzung, um selbstständig das Konditorenhandwerk mit einer Konditorei oder einem Konditorei-Café auszuüben. Die Konditorei grenzt sich von der Bäckerei dadurch ab, dass sie keine Brotwaren produziert und die künstlerische Seite des Handwerks betont. Entstanden ist das Konditoren-Handwerk durch die Spezialisierung von bestimmten Bäckern auf das Herstellen von süßem Brot, das mit kandierten Früchten oder ähnlichem angereichert wurde. Der Ausdruck „Konditor“ stammt ab von lateinisch condīre (einlegen, einmachen, schmackhaft zubereiten, würzen). Regional hat sich bis heute der Ausdruck „Konditern“ für den Besuch einer Konditorei oder das Herstellen von Konditorwaren erhalten. Der Beruf des Konditors hat sich aus dem des Bäckers entwickelt. Die Bäcker begannen im Spätmittelalter die Teige mit Honig, Trockenfrüchten und Gewürze zu verfeinern. So entstand die Lebkuchenherstellung. Die Lebkuchenhersteller betrieben mit dem Wachs, einem Nebenprodukt des Honigs, auch die Wachszieherei als weiteres Gewerbe. Mit den hergestellten Kerzen, Wachsfiguren und Wachsbildern belieferten sie Kirchen und Haushalte. Aus der Lebkuchenherstellung entwickelten sich später die Zuckerbäckerei und dann die Konditorei.

Mit dem Seehandel kamen in die Hafenstädte Genua und Venedig größere Mengen an Gewürzen und Zucker aus dem Orient. Der Zucker übte eine unglaubliche Anziehungskraft aus, blieb aber wegen der Kostbarkeit den Reichen vorbehalten. Der Beruf des Zuckerbäckers war anfangs mit dem des Apothekers verbunden, da nur dieser mit den exotischen Kostbarkeiten Handel treiben durfte. Das Wort „Konfekt“ für Süßigkeiten stammt aus der Sprache der auch confectionari genannten Arzneimittelhersteller. Die Venezianer brachten im Spätmittelalter auch das Marzipan nach Mitteleuropa, ein Konfekt aus Mandeln, Zucker und Rosenwasser. Es war eine ideale Modelliermasse für prachtvolle Marzipanbilder, die mit selbst hergestellten Pflanzenfarben kunstvoll bemalt und nicht selten mit Blattgold verziert wurden. Auch Marzipan wurde in der frühen Neuzeit in Apotheken gehandelt.

Nach der Entdeckung Amerikas gelangte schließlich die Schokolade nach Europa, die zunächst aber vor allem als Trinkschokolade genossen wurde. Erst als dem Holländer van Houten im Jahre 1828 das Abpressen der Kakaomasse gelang, standen zusätzlich Kakaobutter und Kakaopulver als Rohstoffe zur Verfügung. Mit Hilfe der mit Kakaobutter verdünnten Schokolade wurden alle denkbaren Figuren gegossen und die Kakaomalerei mit Kakaopulver wurde für Tortenverzierungen beliebt. Der Beruf des „Chocolatiers“, ein Spezialist unter den Konditoren, entstand. In der Konditorei nahm die Schokolade nun einen bedeutenden Platz ein. Die Schokoladentorte des Franz Sacher, 1832 Schokoladenkoch beim Fürsten Metternich in Wien, ist ein Beispiel dafür.

Die beste Konditorei Westfalens


 

Kommentare

  1. Willeczelek meint:

    Ich wähle Uckelmann in Dülmen

  2. Angelika Wilken-jungbauer meint:

    Kaffee Uckelmann Dülmen
    Einfach klasse. Die selbstgemachten Torten und der Glühwein. Ich wohne schon länger in Bayern. Wenn ich aber Freunde u Familie besuchen, nehme ich immer was mit!

  3. Café Uckelmann aus Dülmen…..

  4. Anke Reinermann meint:

    Café Uckelmann ist super köstlich! Brötchen, Kuchen, Torten, Trüffel, Kekse! Schade allerdings, dass man nicht mehr in dem nostalgischen Café sitzen kann, das ist ein großer Verlust.

  5. Sandra Majer meint:

    Ich wähle Cafe Uckelmann

  6. Cafe Uckelmann / Dülmen

  7. Beate Ruland meint:

    Ich wähle Cafe Uckelmann weil einfach alles schmeckt.
    Hoffe un d Wünsche noch viele erfolgreiche Jahre.

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