Sommer der Kunst

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Die Documenta in Kassel und die Skulptur Projekte in Münster sind derzeit in aller Munde. Der Sommer 2017 ist der Sommer für aktuelle Kunst – auch abseits der beiden großen Schauplätze. In vielen westfälischen Städten locken Museen mit moderner Kunst vom Feinsten.

Das 1993 eröffnete Kunstmuseum in Ahlen  zum Beispiel präsentiert sich in einem einzigartigen Gebäude-Ensemble dreier Architektur-Epochen, das in seiner Verbindung von Alt und Neu die Programmatik des Hauses widerspiegelt. Das Museum wird von der Theodor F. Leifeld-Stiftung getragen und zeigt vor allem Werke der Klassischen Moderne und der zeitgenössischen Kunst in bis zu fünf Wechselausstellungen im Jahr. Hinzu kommen große kunst- und kulturgeschichtliche Überblicksschauen im Wechsel mit Präsentationen des eigenen Sammlungsbestandes, dessen Schwerpunkte die Malerei am Übergang vom Impressionismus zum Expressionismus aus Westfalen und dem Rheinland sowie das konstruktive und konkrete Kunstschaffen aus Nordrhein-Westfalen nach 1945 sind.

Das Museum Marta Herford – Foto: Helmut Claus

Einen der ungewöhnlichsten Museumsbauten weltweit kann man in Herford bewundern. Die schwingenden Bewegungen der Fassade des Marta Herford stammt von dem amerikanischen Star-Architekten Frank Gehry. Dach- und Fassadenkonstruktion reagieren auf an angrenzenden Flusslauf der Aa. Im Innern des 2005 eröffneten Museums setzt sich dies fort: Als bewegte Raumvolumen mit geradezu tänzerischer Choreographie verwandelt die Architektur jede Ausstellung in ein besonderes Raumerlebnis. Außen sichtbar: dunkelrote Backsteine, die im Kontrast stehen zum hellen Edelstahldach und dem weiß verputzten Gebäudekern. Das Marta Herford ist ein Museum für zeitgenössische Kunst, das auch Verbindungen zu Design und Architektur herstellt.

Mehr über moderne Kunst in den Museen der Region lesen Sie auf der neuen Website der Westfälischen Hanse.


 

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