Kaffeeklatsch in westfälischer Idylle

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Ahlen – Kaffee und Kuchen in traumhafter Umgebung genießen: Das Landcafé auf dem Hof Schulze Rötering in Ahlen macht es möglich. Der traditionsreiche Hof liegt in einer malerischen Alleinlage und besteht aus einem schönen Ensemble geschichtsträchtiger Fachwerkhäuser und alter Wehrspeicher. Das Café-Restaurant befindet sich in einem liebevoll restaurierten Denkmal, ist barrierefrei, hat einen wunderschönen Biergarten und bietet viele Spielmöglichkeiten für Kinder.

Landgasthaus und Landcafé auf dem Hof Schulze Rötering: Kaffeeklatsch in westfälischer Idylle – Fotos: Hof Schulze Rötering

Heute wird der Hof mit seinen weitläufigen Ländereien von Martin und Hildegunde Schulze Rötering als Ackerbaubetrieb geführt. Sie widmen sich neben der Erzeugung von Weizen und Raps, vor allem dem Anbau und dem Verkauf von feldfrischem Spargel und Erdbeeren.

In Familienhand: Der Hof wird von Martin und Hildegunde Schulze Rötering (mitte) zusammen mit der Familie und einem hochmotivierten Team bewirtschaftet

Einen Ausflug in die westfälische Idylle ist dieser prächtige Hof allemal wert, weil neben einem gemütlichen Kaffeeklatsch noch einige weitere Attraktionen auf die Gäste warten. Dazu gehören eine 250 Jahre alte Weizenkornbrennerei, ein hofeigenes Backhaus und ein reichbestückter Hofladen. Im Laden erhält man folgende Produkte: Brot, Brötchen,  Liköre, Obstbrände, Marmeladen, Fruchtaufstriche, Wurst, Spargel, Erdbeeren und Getreide sowie im Hofcafé selbst gebackene Kuchen und Torten.

Der Hofladen bietet eine reiche Auswahl frischer Produkte, die zum Großteil auf dem Hof selber angebaut und hergestellt werden

Und wer einmal auf einem alter Traktor durch die westfälische Landschaft tuckern will, der kann sich bei Schulze Rötering bei geführten Touren selber hinters Steuer setzen und bei einer gemütlichen Tour die Landschaft genießen. Gleich mehrere restaurierte Traktoren stehen für ein solches kleines Abenteuer bereit. Die Traktor-Touren sind ein besonderes Erlebnis für alle Oldtimer-Freunde.

Die Kornbrennerei sucht ihresgleichen: Die Liköre, Geiste und verfeinerten Destillate haben bereits einige der weltweit wichtigsten Auszeichnungen und Preise gewonnen

Eine Besonderheit auf dem Hof Schulze Röting ist die hauseigene Kornbrennerei, die nach allen Regeln der Kunst und mit größter Akribie betrieben wird. Martin Rötering, selber ausgebildeter Brennmeister, hat hier in den vergangenen Jahren eine Brennerei errichtet wie es sie in Deutschland wohl an keiner anderen Stelle zu bewundern gibt. Sein erklärtes Ziel: Allerhöchste Qualität.

Brennereibesichtigungen mit anschließender Kostprobe können gebucht werden: Anläßlich seines 60. Geburtstages hatte Hochbau-Dipl. Ing. Edgar Ende (li.) aus Telgte seine Verwandte und Freunde zu einer Oldtimer-Tour eingeladen. Ziel war der Hof Schulze Rötering, wo die Gruppe nach einer Brennereibesichtigung von Martin Rötering (re.) zu einer Kostprobe eingeladen wurde. – Foto: Jörg Bockow

Aus dem eigens für seinen Betrieb errichteten Brennapparat rinnt feinster Alkohol, von einer Reinheit, wie man sie vorher nicht für möglich gehalten hätte. Rötering kann nach einer gründlichen Optimierung des Sortimentes bereits auf einige ausgezeichnete Liköre, Edelbrände und Geiste verweisen. Damit spielt Rötering in der Oberliga der Kornbrenner mit. Gerade erst wurden zwei seiner Destillate mit dem World Spirits Award 2017 ausgezeichnet: Sein Münsterländer Korn im Sherryfass gereift aus dem Jahr 2015 bekam das Gold-Diplom und sein Orangengeist aus dem Jahr 2015 bekam das Double-Gold-Diplom.

Idylle pur: Bei schönem Wetter ist der Biergarten ein wunderbarer Ort, um zu genießen und sich bewirten zu lassen

Der historischen Hof Schulze Rötering findet um 1340 zum ersten Mal im ältesten Höferegister des Domkapitels zu Münster Erwähnung. Mehr als 500 Jahre zurück reicht die Geschichte des unweit des Werseradweges gelegenen Hofes, der unter dem Namen „Schultetus to Rötering in Ahlen extra muns“ erstmals 1498 in den Schätzungsregistern des ehemaligen Fürstentums Münster erscheint. Die eindrucksvolle Hofstelle aus dem 14. Jahrhundert liegt innerhalb einer traditionellen Gräfte.

Rohstoffe aus eigenem Anbau

„Ihr perfekter Genuss steht für uns im Fokus, deshalb kaufen wir nicht wie viele andere Brennereien Weizen auf dem Weltmarkt zu, sondern verarbeiten ausschließlich unseren eigenen“, erklärt Hausherr Martin Rötering. „Nur wenn wir den gesamten Prozess von der Auswahl besonderer Weizensorten, über Anbau und Ernte bis hin zur Verarbeitung selbst leisten, können wir genau die Qualität garantieren, die wir für unsere feinen Spezialitäten haben wollen.“ Bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Zitrone und Pfefferminz) gilt das für alle verwendeten Rohstoffe: Bei Rötering kommen nur Zutaten in die Flasche, deren Herkunft man vom Anbau bis zur Ernte kennt.

Tolles Ziel auch für Radwanderer: Der Hof Schulze Rötering ist eine prächtige, traditionsreiche Hofanlage inmitten der typisch Münsterländischen Parklandschaft. Sie liegt ganz in der Nähe des beliebten Werseradweges.

Einzigartig reiner Feinbrand (Trinkalkohol)

Deutschlandweit einzigartig ist die mächtige Brennanlage mit ihren 60 Glockenböden, genauso übrigens wie der darin erzeugte Alkohol. Der Apparat wurde nach Plänen des Hausherrn Martin Rötering als Sonderfertigung errichtet. Während des Brennvorgangs werden in dem 19,7 Meter hohen Brennturm nahezu alle unerwünschten Begleitstoffe herausdestilliert – übrig bleibt ein 96,3 prozentiger Feinbrand mit ausgezeichneten Qualitätsmerkmalen. Denn das spezielle Brennverfahren bedeutet für den Genießer: Unvergleichlich milder Geschmack bei vollem Genuss der Weizennote. „Für uns bedeutet es: die beste Basis für unsere edlen Destillate mit einer aromatischen Vielfalt, die sonst keiner hat“, weiß Martin Rötering. „Nicht umsonst tragen unsere Premium-Produkte den Zusatz GERMAN EXTRA FINE.“

Handwerkskunst seit 1767

Liköre, Edelbrände und Geiste erster Güte werden bei Rötering schon seit 1767 aus handwerklicher Tradition und mit der Leidenschaft für echte Münsterländer Brennereikultur hergestellt. Die Reduktion auf das Wesentliche, die Seele der Frucht, muss dabei sehr sorgfältig erfolgen. Für die Destillate von Rötering wird ausschließlich der kostbaren Mittellauf genutzt, der besonders mild, aromatisch und ohne störende Begleitstoffe ist. Für die Weiterverarbeitung werden daher nur rund 60 Prozent des Reinalkohols genutzt. Diesen sorgfältig vom Vor- und Nachlauf, die kompromisslos vernichtet werden, zu trennen, ist eine Sache von Erfahrung, Gefühl und der feinen Nase des Brennmeisters. Diese Vefahrensweise erfolgt bis heute auf der Basis von rund 250 Jahren Familientradition.

Höchste Ansprüche an Qualität

Traditionelle und raffinierte Rezepturen mit höchsten Ansprüchen an Qualität und Geschmack umgesetzt, das ist das Erfolgsrezept der Brennerei Schulze Rötering. Durch die aufwendige Destillation von Früchten und Pflanzen und der anschließenden Lagerung dieser Premiumprodukte in alten Holzfässern verschmelzen die Aromen mit denen des Holzes zu einem unvergleichlichen Genuss. So entstehen verschiedene Sorten und Destillate in kleinen Auflagen, die es in genau dieser Zusammenstellung nur einmal geben wird. Die feinen Tröpfchen gibt es vor Ort im Hofladen und im Web-Shop zu kaufen. Nur ausgewählte Restaurants und führende Hotels haben die Destillate von Rötering auf ihrer Karte stehen.

Hof Schulze Rötering / Prozessionsweg 115 / 59227 Ahlen

Telefon 02382 – 8898980
www.schulze-roetering.de


 

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