Hotel Alt Warburg: Rast im Diemeltal

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Westfalen – Im historischen Stadtkern von Warburg lädt ein schönes Fachwerkhaus aus dem Jahr 1510 Radtouristen vom Diemelradweg zum Rasten und Verweilen ein: das Hotel Alt Wartburg.

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Hoteldirektorin Elisabeth Schlüter vor der Fachwerkfassade des Alt Warburg – Foto: Burkhard Battran

Fast jeder Winkel in Warburg atmet Geschichte. Der Stadtkern mutet heute noch an wie im ausgehenden Mittelalter. Große Teile der historischen Stadtmauer sind noch erhalten. Sie prägen mit ihrer Vielzahl historischer Fachwerkbauten das geschichtsträchtige Warburger Stadtbild.

Warburg ist eine alte Hansestadt, die von Kennern als eine der schönsten Städte Westfalens geschätzt wird. Die historische Kleinstadt liegt zwischen Paderborn und Kassel im Flusstal der Diemel. Im Stadtzentrum von Warburg erwartet Besucher ein kleines Hotel in einem schönen Fachwerkhaus aus dem Jahr 1510. Es bietet ein gepflegtes Ambiente mit historischem Flair. „Bei dem Gebäude, das unter Denkmalschutz steht, handelt es sich um eine sogenannte Zehntscheune“, erklärt Hoteldirektorin Elisabeth Schlüter (48), die seit fünf Jahren das 23-Zimmer-Haus führt und davor fast zehn Jahre lang den Kaiserhof in Münster geleitet hat.

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Eines der 15 gemütlichen Doppelzimmer – Foto: Burkhard Battran

„Das Angebot für die Leitung des Hotels Alt Warburg ist für mich ein Sechser im Lotto gewesen. Nach dem Umzug von Münster nach Warburg ist auch hier wieder ein persönlicher Traum in Erfüllung gegangen“, sagt die ausgebildete Hotelfachfrau und Ökotrophologin.

O du heilige Agatha und heilige Donata, bewahrt uns vor dem ewigen und irdischen Feuer, steht in altdeutschen Lettern auf dem Türbalken des Alt Warburg. Der Segensspruch scheint zu helfen, denn seit über 500 Jahren blieb das Haus von Zerstörung und Feuer verschont. Gäste erleben in der historischen Bausubstanz höchsten Komfort. So sorgen moderne Boxspringbetten in allen Zimmern für einen erholsamen Schlaf.

Die fast 1.000 Jahre alte Hansestadt Warburg ist eine der herausragenden Stationen an dem bei Radtouristen immer beliebter werdenden Diemelradweg. Er führt über 110 Kilometer von der Quelle im Rothaargebirge bis zur Mündung in die Weser bei Bad Karlshafen. „Die Radtouristen sind ein Großteil unsere Gäste, die sich nach einer wunderschönen Tour durch das Diemeltal in unserem Hotel hervorragend erholen können“, weiß die Hotelchefin.

45 Betten hat das Alt Warburg. Es gibt 15 Doppelzimmer und sechs Einzelzimmer sowie ein großes Appartement für sechs Personen mit drei Schlafzimmern. 13 Zimmer wurden komplett renoviert, die noch verbleibenden Zimmer erhielten ein aufwendiges Facelifting. In räumlicher Einheit mit dem Hotel befindet sich ein spanisches Spezialitätenrestaurant, wo sich im historischen Fachwerkambiente ein erlebnisreicher Tag angenehm beschließen lässt.

Das Alt Warburg liegt mitten im Warburger Zentrum gegenüber der mächtigen Stadtkirche St. Johannes Baptist. Langschläfer aufgepasst: Sonntags um 10:45 Uhr ist Messe, wer dann noch in den Federn liegt, wird sanft vom rhythmischen Glockengeläut aus den Träumen geweckt. „Aber Warburg und seine Umgebung sind viel zu interessant, um den Tag zu verschlafen“, bemerkt Elisabeth Schlüter.

Vom Hotel aus lässt sich der historische Stadtkern bequem zu Fuß erkunden. Aber auch Ausflüge in die Region lohnen sich. So liegen die beiden Welterbestätten Bergpark Wilhelmshöhe und Kloster Corvey weniger als eine Fahrstunde entfernt. Warburg selbst liegt im idyllischen Diemeltal zwischen Sauerland, Eggegebirge und westhessischem Bergland und ist der Ausgangspunkt zahlreicher Wandertouren und Naturführungen.

Alt Warburg, Kalandstr. 11, 34414 Warburg, Tel. 05641/78980, www.alt-warburg.de


 

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