Weserrenaissance-Museum wird wiedereröffnet

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Lemgo – Das Warten hat sich gelohnt. Nach gut einjähriger Umbauphase öffnet das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake am letzten April-Wochenende wieder seine Tore. Knapp zwei Millionen Euro wurden investiert, um das Museum räumlich, technisch und konzeptionell neu aufzustellen und für die Öffentlichkeit noch attraktiver zu machen. „Aufgeschlossen“ lautet das originelle Motto vom 29. bis 30. April – dabei ist der Name Programm. Und das Beste: Im Rahmen der Eröffnung ist der Eintritt für alle Veranstaltungen frei!

Eröffnung mit Brick Town Big Band

Wer Lust hat, sich das einladende Foyer, den neuen Museumsshop, das gemütliche Kulturcafé, den großen Saal oder auch das Gewölbe anzusehen, hat am Samstag, 29. April, ab 10 Uhr die Möglichkeit dazu. Freuen kann man sich außerdem auf die Sonderausstellung mit dem Titel „heimat.nrw“, die passend zur großen Wiedereröffnung in den neuen Räumlichkeiten des Museums zu sehen ist.

Künstler und Fotograf Horst Wackerbarth inszeniert Fotos mit einem roten Sofa – Foto: Horst Wackerbarth

Auf großformatigen Fotografien des international renommierten Künstlers Horst Wackerbarth taucht immer wieder ein auffälliges Möbelstück auf, und zwar ein knallrotes Sofa. Das Besondere daran: Der Fotograf hat es an ungewöhnlichen Orten innerhalb Nordrhein-Westfalens mit unterschiedlichen Personen in Szene gesetzt. Die Ausstellung ist der Beitrag der NRW-Stiftung zum 70-jährigen Bestehen Nordrhein-Westfalens. Der besondere Clou an der Sache: Im Weserrenaissance-Museum lädt eine Selfie-Station die Besucher dazu ein, selbst einmal auf dem weitgereisten Möbel Platz zu nehmen und sich fotografieren zu lassen.

Am Samstag, 29. April, sorgt ab 19 Uhr die Brick Town Big Band aus Lage im Innenhof des Schlosses für ausgelassene Stimmung. Freuen kann man sich auf jede Menge bekannte Songs wie „Jailhouse Rock“ oder „Fields of gold“ oder „Easy lover“. Bandleader Tobias Richter hat die passende Playlist aus den Bereichen Pop, Jazz und Funk für seine 22 Musiker und die charmante Sängerin Annika Kraser zusammengestellt. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt, so dass man bei hoffentlich frühlingshaftem Wetter das besondere Ambiente des Schlosses mit einem Glas Wein in der Hand in vollen Zügen genießen kann. Mitswingen erwünscht.

Am Sonntag, 30. April, ist das Weserrenaissance-Museum von 13 bis 18 Uhr von Kopf bis Fuß auf Familien eingestellt. „Wir setzen künftig viel stärker auf Kooperationen. Daher freuen wir uns, dass so viele Menschen aus der Region am Programm mitwirken und es so abwechslungsreich machen“, sagt Dr. Vera Lüpkes, leitende Direktorin des Weserrenaissance-Museums.

Kanufahrten auf der Gräfte

Mit dabei ist unter anderem die Musikschule Lemgo. Ob Big Band, Saxophon-Ensemble oder Mehrgenerationen-Combo  – die Akteure haben den Rhythmus im Blut und versetzen die Besucher jeweils zur vollen Stunde in Feierlaune. Wer möchte, kann sich im Takt der Musik auf der Hüpfburg austoben, die Rollbahn hinuntersausen und sich beim Kinderschminken in einen Tiger oder einen Schmetterling verwandeln lassen.

Der Kanu- und Segelclub Lemgo lädt außerdem zu einer Fahrt auf der Gräfte ums Schloss ein. Also nichts wie rein in die Schwimmweste und in diversen Mannschaftskanadiern und Kanus um die Wette paddeln.

Wer nach so viel Aktion eine kleine Pause einlegen möchte, kann sich auf verschiedene Vorführungen freuen. Wie wäre es zum Beispiel mit der Cheerleading-Gruppe „Sweet Lemonettes“ des Sportvereins TV Lemgo? Sportlich geht es auch bei den Samurai und Lipper Fähnlein zu. In historischen Gewändern zeigen sie die Kunst des Schwertziehens. Mit dabei ist auch die Freiwillige Feuerwehr Lemgo mit einem großen Einsatzwagen und vielen spannenden Mitmach-Aktionen.

Doch damit nicht genug. Das Weserrenaissance-Museum bietet am Familientag auch jede Menge Kurzführungen durch die Dauerausstellung an und lädt dazu ein, sich in nachgeschneiderte Renaissance-Kostüme zu hüllen. „Was gibt es Schöneres für Mädchen, sich als Prinzessin zu verkleiden? Und für die Jungs haben wir richtige Ritterkostüme im Angebot“, verrät die Museumspädagogin Dr. Susanne Hilker.  Und wenn sich zwischendurch mal der kleine oder große Hunger meldet, winken diverse Stände mit allerlei herzhaften und süßen Leckereien.

 

 


 

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