„Achtzehn70“ für eingefleischte Gourmets

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Lüdinghausen – Der Name ist Programm: Edles Fleisch. Unter diesem Markenzeichen haben sich Simon Schräder und Philipp Burkert bestem Fleischgeschmack verschrieben. Bei aller Bescheidenheit werden die beiden bereits als „Hohe Priester des Genusses“ gefeiert. Die beiden passionierten Metzgermeister und Gastronomen beliefern von Lüdinghausen aus die Wochenmärkte in Münster, Dortmund, Bochum, Gelsenkirchen, Gladbeck, Werne, Unna und Lüdinghausen. Ihr Faible: Ausgesuchtes und auf den Punkt gereiftes Rindfleisch aus Texas, Kanada, Australien, Spanien, Irland und dem beschaulichen Münsterland.

Historische Stätte: Das Restaurant Achtzehn70 befindet sich mitten in der Innenstadt von Lüdinghausen - Fotos: Restaurant Achtzehn70

Historische Stätte: Das Restaurant Achtzehn70 befindet sich mitten in der Innenstadt von Lüdinghausen – Fotos: Restaurant Achtzehn70

Seit diesem Sommer zeigen die beiden in ihrem Restaurant Achtzehn70, in der Toplage von Lüdinghausen, welche Köstlichkeiten man aus ihrem Fleisch auf den Tisch zaubern kann. Drei Köche rühren dafür im Hintergrund in den Töpfen und grillen mit handwerklicher Perfektion die Steaks.

In einem speziellen Reifeschrank wird das Fleisch zur Perfektion gebracht

In einem speziellen Reifeschrank wird das Fleisch zur Perfektion gebracht

Philipp Burkert hat sich mit dem Restaurant einen Traum erfüllt. „Ich habe in Spitzenhäusern wie dem Louis Jakob und dem Grand Hotel Elysee in Hamburg gelernt und bin dabei buchstäblich auf den Geschmack gekommen“, schmunzelt Burkert. Seit dieser Zeit stand ihm sein Ziel klar vor Augen. Kein Wunder also, dass das „Achtzehn70“, aus dem Stand und seit seiner Eröffnung im Juli dieses Jahres ein Hotspot für „eingefleischte“ Feinschmecker ist. Die Gäste strömen aus dem Münsterland und aus dem nahen Ruhrgebiet herbei, um ausgefallene Köstlichkeiten wie „Carpaccio vom Wagyu Rind“ (Vorspeise) oder „Kalbsbäckchen geschmort in eigener, kräftiger Sauce mit Sommertrüffel und Gänseleber, Spitzkohlgemüse und Kartoffelcréme“ (Hauptspeise) zu genießen.

Liebevoll restauriert und zu einer urigen Gaststätte umgebaut: Das Restaurant Achtzehn70 hat ein gemütliches Ambiente

Liebevoll restauriert und zu einer urigen Gaststätte umgebaut: Das Restaurant Achtzehn70 hat ein gemütliches Ambiente

Die meisten der Gäste reisen freilich wegen der legendären Steaks an. Die Spezialitäten kommen aus dem eigenen Reifeschrank. Der ist ohne Zweifel der Blickfang in der Gaststube im Erdgeschoss, vor dem die meisten Gäste einige Minuten andächtig verweilen. Dort wird das Fleisch teilweise bis zu 40 Tage „dry aged“. Jeder Gast kann am Tisch die individuelle Größe seines Steaks bestimmen. „Dabei kann er sich von der Qualität durch Augenschein überzeugen“, erklärt Burkert das Konzept. Das Fleisch wird vor der Zubereitung auf einer Waage ausgewogen und auf das Gramm genau abgerechnet. Unter den Raritäten im Reifeschrank finden sich so feine Stücke wie „Husumer Färsen Filet“, „Canadian Heritage Angus Entrecôte“, „US Black Angus Prime Beef Filet“ und natürlich das „Japan Wagyu Flanksteak“, dessen unvergleichlicher Geschmack von Feinschmeckern auf der ganzen Welt gefeiert wird.

Für fleischliche Genüsse besonders empfohlen: Die Steaks im Restaurant Achzehn70 sind bereits legendär

Für fleischliche Genüsse besonders empfohlen: Die Steaks im Restaurant Achzehn70 sind bereits legendär

Der Name des Restaurants bezieht sich übrigens auf das in der Gründerzeit, um das Jahr 1870 erbaute Ackerbürgerhaus. Die anmutige historische Gebäudestruktur ist komplett erhalten und liebevoll restauriert worden. Das denkmalgeschützte Fachwerkhaus strahlt Gemütlichkeit aus – wie geschaffen für einen Gourmettempel.

„Die einzigartige Architektur kombiniert mit der ausgesprochen gut erhaltenen Substanz und dem ungewöhnlich verwinkelten Innenaufbau hat uns sofort begeistert“, strahlt Burkert. Das Ambiente vereinigt Tradition und Moderne auf eine charmante Art und Weise. Die Gäste fühlen sich wohl. Beim Aufstieg in die oberen Etagen muss man zwischendurch den Kopf ein wenig einziehen. Die historische Bausubstanz fordert ihren Tribut, was für die besondere Atmosphäre allerdings ein zusätzliches Plus darstellt.

„Unsere Ziele spiegeln sich in unserer Authentizität wieder“, betonen die beiden Gastronomen, Simon Schräder und Philipp Burkert. „Wir leben unser Angebot, bei dem wir möglichst viele heimische Erzeugnisse verwenden. Der nachhaltige und umweltschonende Umgang mit Ressourcen ist uns dabei gleichermaßen wichtig wie die Unterstützung der lokalen Wirtschaft.“ Gesagt, getan – ohne aufwändigen Firlefanz. Dafür sind die exzellent zubereiteten Speisen – vor allem das Fleisch – einfach nur köstlich! (Jörg Bockow)

Öffnungszeiten: Dienstags bis Sonntags – 17:30 Uhr bis 22:00 Uhr

 Restaurant Achtzehn70 / Kirchstraße 22 / 59348 Lüdinghausen

Telefon 02591 – 9476880

www.achtzehn70.de


 

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