Osterferien in den LWL-Museen

Print Friendly, PDF & Email

Westfalen-Lippe – Wenn kein Urlaub ansteht, kann schulfreie Zeit recht lang werden. Deshalb haben sich die Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) für die Osterferien abwechslungsreiche Veranstaltungen überlegt.

LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg, Waltrop (Kreis Recklinghausen)
Während der Osterferien bietet das LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop zwei Ferienaktionstage für Kinder zwischen acht und elf Jahren an: „Experimente am Hebewerk“ stehen am Mittwoch (12.4.) von 10 bis 16 Uhr im Mittelpunkt. Die Kinder untersuchen die Technik des Schiffshebewerks. An verschiedenen Stationen finden sie heraus, was zum Betrieb des „Aufzugs für Schiffe“ notwendig war. Anhand von Experimenten lernen die kleinen Forscher dabei das Schiffshebewerk kennen.

Beim Kinderferienprogramm im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern bauen die Teilnehmer Pfanzwände. – Foto: LWL

Am Dienstag (18.4.) geht es von 10 bis 16 Uhr um den Alltag der Binnenschiffer. Wie leben sie? Was müssen Kapitän und Schiffsjunge beachten, wenn sie eine Schleuse oder ein Hebewerk befahren? Zusammen mit Museumspädagogen lernen Kinder die Arbeiten an Deck kennen und erkunden, wie es sich anfühlt, das Steuerrad zu bedienen. Dabei schlüpfen sie selbst in die Rolle eines Schiffsjungen und erfahren, wie ein Tag im Leben eines Binnenschiffers aussieht.

Die Kosten für den Ferientag betragen jeweils acht Euro plus 1,10 Euro Museumseintritt pro Kind. Die Teilnehmer benötigen wetterfeste Kleidung, ein Lunchpaket und Getränke. Da die Teilnehmerzahl auf maximal 15 Personen begrenzt ist, bittet das LWL-Industriemuseum um eine Voranmeldung unter Tel. 02363 9707-0. Das Programm findet ab einer Teilnehmerzahl von mindestens zehn Kindern statt.

Im LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage stellen die Kinder gemeinsam mit ihren Großeltern Feierabendziegel her. – Foto: LWL

LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, Dortmund
Von Dienstag bis Donnerstag (11.4.-13.4.) lädt der LWL Jungen und Mädchen zwischen sieben und zwölf Jahren zum Kinderferienprogramm in das LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund ein. Unter dem Motto „Arbeitergarten früher und heute“ lernen die Kinder jeweils von 10 bis 16 Uhr den Arbeitergarten der Zeche Zollern kennen und erfahren mehr über die Gartenarbeit und die Tiere der ehemaligen Bergleute. Unter Anleitung von Museumspädagogen bauen sie Pflanzwände aus Einwegpaletten und können diese selbst gestalten. Zum Abschluss kochen sie am Lagerfeuer eine Gemüsesuppe. Der Preis beträgt 25 Euro pro Person inklusive Mittagessen. Anmeldungen bis Montag (3.4.) unter Tel. 0231 6961-232.

LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage, (Kreis Lippe)
Am Donnerstag (13.4.) flechten Kinder ab acht Jahren im offenen Mitmachprogramm „Altes Handwerk“ kleine Körbchen. Zwischen 11 und 16 Uhr können sie mit Korbflechtmeisterin Petra Franke eigene Werke aus Peddigrohr herstellen. Die Erwachsenen erkunden in dieser Zeit das Museum. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten pro Kind: Neun Euro inklusive Eintritt.

Am Samstag (15.4.) heißt es „Wir bauen Feuerdrachen!“: Kinder von acht bis zwölf Jahren basteln von 14 bis 17 Uhr einen Drachen aus Ton, der raucht und Feuer spuckt. Anmeldung erforderlich unter Tel. 05232 9490-0. Sieben Euro Teilnahmegebühr inklusive Material.

Die kleinen Textilkünstler gestalten bunte Webbilder. – Foto: LWL

„Ein Ei aus der Ziegelei“ ist das Motto am Sonntag (16.4.). Von 11 bis 16 Uhr dreht sich alles um Ostereier und -lämmer. Kinder können Ton-Ostereier bemalen. Der Lagenser Schafzüchter Heinrich Havermeier ist mit seinen weißen hornlosen Heidschnucken vor Ort. Die Feldbahn fährt von 11 bis 13 Uhr und 14 bis 16 Uhr um das Gelände der ehemaligen Tongrube. Kinder bis zwölf Jahren können kostenfrei auf dem Gelände des Museums Ostereier suchen. Ab 18 Uhr veranstaltet die Feuerwehr Hagen ein Osterfeuer.

Unter Leitung von Janke Waltking stellen Kinder am Mittwoch (19.4.) um 14 Uhr zusammen mit ihren Großeltern nach einer kurzen Führung durch das Museum gemeinsam einen Feierabendziegel her. Die Teilnahmgebühr beträgt vier Euro inklusive Material.

Im zweiten offenen Mitmachprogramm der Osterferien erstellen Kinder ab fünf Jahren am Donnerstag (20.4.) zwischen 11 und 16 Uhr ihre eigenen Blaudrucke. Jeweils eine Stunde zeigen ihnen Museumsmitarbeiter, wie man kleine Deckchen oder Beutel bedruckt. Pro Kind kostet die Teilnahme sechs Euro inklusive Eintritt.

Um Meerestiere geht es am Samstag (22.4.) zwischen 14 und 17 Uhr. Acht- bis zwölfjährige Kinder töpfern mit der Museumspädagogin Charlotte Gauss Fische, Seesterne und Delfine. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 05232 9490-0. Sieben Euro Teilnahmegebühr inklusive Material.

Osterfeuer am Förderturm der Zeche Hannover. – Foto: LWL

LWL-Industriemuseum Textilwerk Bocholt (Kreis Borken)
Mit Fantasie und Kreativität können Kinder von sieben bis zwölf Jahren beim Osterferien-Workshop im LWL-Industriemuseum Textilwerk Bocholt mit eigenen textilen Kunstwerken den Frühling begrüßen. Am Dienstag (11.4.) und Mittwoch (12.4.) lädt das Museum jeweils von 10 bis 16 Uhr Mädchen und Jungen ein, nach ihren eigenen Vorstellungen bunte Webbilder zu gestalten. Am Ende des Workshops präsentieren die kleinen Künstler ihre Werke vor Eltern, Großeltern und Verwandten und können die eigene Arbeit als Andenken mit nach Hause nehmen. Für eine Stärkung sorgt ein gemeinsam zubereitetes Mittagessen.

Der zweitägige Workshop ist auf 15 Kinder begrenzt. Die Kosten für die zwei Tage betragen 35 Euro inkl. Material und Mitttagessen. Geschwisterkinder zahlen 30 Euro. Es wird um Anmeldung bis Freitag (7.4.) unter Tel. 02871 216110 gebeten.

Für kleine Buchliebhaber: Das Osterferienprogramm der Dalheimer Klosterschule weiht in die Geheimnisse der mittelalterlichen Schreibstuben ein. – Foto: LWL/Tillmann

LWL-Industriemuseum Zeche Hannover, Bochum
Geschichte erleben können die Teilnehmer im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum während der Geschichtstour „Wohnen auf der Seilscheibe“ am Samstag (8.4.) um 15 Uhr. Der historische Rundgang führt von der Zeche Hannover und ihren Arbeiterhäusern über die angrenzenden Zechensiedlungen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 0234 61 00 874.

Am Osterwochenende sind die Zeche Hannover und das Kinderbergwerk Zeche Knirps von Freitag (14.4.) bis Montag (17.4.) geöffnet. Um 12 und 15 Uhr starten an den Feiertagen Erlebnisführungen mit Vorführung der historischen Dampffördermaschine. Am Karsamstag (15.4.) lädt der Förderverein von 18 bis 22 Uhr zum Osterfeuer am Förderturm ein.

Beim Ferienprogramm im LWL-Museum für Archäologie unter-suchen die Teilnehmer Knochen. – Foto: LWL

Theater spielen, Spaß haben und sich auf der Bühne ausprobieren – das bietet Interessierten ab 15 Jahren der Theaterworkshop „Neues Land, neues Glück?!“. Von Dienstag (18.4.) bis Donnerstag (20.4.) begeben sich die Teilnehmer jeweils von 10 bis 18 Uhr mit der Theaterpädagogin Ruth Hengel auf die 200 Jahre alten Spuren der Auswanderer aus Westfalen nach Amerika. Deren Geschichten zeigt die aktuelle Ausstellung „Vom Streben nach Glück. 200 Jahre Auswanderung aus Westfalen nach Amerika“ des Industriemuseums Zeche Hannover. Aber auch eigene biographische Erlebnisse und Erfahrungen der Gegenwart werden in dem Workshop in den Blick genommen. Am Ende führen die Teilnehmer eine gemeinsame Präsentation auf, die am Donnerstag (20.4.) um 19 Uhr in der Zeche Hannover gezeigt wird. Die Teilnahme ist inklusive Mittagsimbiss kostenfrei. Anmeldung erbittet das LWL-Industriemuseum unter Tel. 0231 6961 236.

LWL-Freilichtmuseum Detmold (Kreis Lippe)
Passend zum Themenjahr „Ene, mene, muh …“, das die Kindheit in den Mittelpunkt stellt, kommen die kleinen Besucher des LWL-Freilichtmuseums Detmold an den freien Tagen groß heraus. Los geht es am Sonntag (9.4.) von 11 bis 14 Uhr am Museumseingang mit dem „Ausflug in die Welt der Vögel“: Während eines gemeinsamen Spazierganges lernen die Kinder die häufigsten Singvögel kennen und bauen gemeinsam einen Nistkasten. Ab 13 Uhr wird ein Elternteil zum Bau benötigt. Bitte Arbeitskleidung, Hammer, einen kleinen Schraubenzieher und Verpflegung mitbringen. Die Kursusgebühr beträgt sechs Euro plus zwölf Euro Materialbeitrag. Begleitende Eltern zahlen keine Kursusgebühr.

Am Dienstag (11.4.) geht es um 15 Uhr weiter mit dem Mitmachprogramm „Spielen am Dorfrand“. Dabei werden Spiele wie zu Omas und Opas Zeiten wiederentdeckt. Treffpunkt ist die Fläche hinter der Museumsgaststätte „Im Weißen Ross“ im Paderborner Dorf.

In der zweiten Ferienwoche finden zwei Workshops statt, bei denen das Arbeiten mit Kaltblutpferden gezeigt wird. Von Dienstag (18.4.) bis Freitag (21.4.) steht jeweils von 10 bis 13 Uhr das „Holzrücken mit Kaltblutpferd“ auf dem Programm. Teilnehmende Kinder ab elf Jahren sollten wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk und Verpflegung mitbringen. Der Kostenbeitrag liegt bei 37 Euro zuzüglich einmalig Museumseintritt.

Von Samstag (22.4.) bis Sonntag (23.4.) wird bei dem zweiten Kursus jeweils ab 10 Uhr mit den imposanten Tieren gearbeitet. Dieser Workshop richtet sich an Kinder ab zwölf Jahren. Auch für diesen Kurs sollten wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk und Verpflegung eingepackt werden. Der Kostenbeitrag liegt bei 18 Euro plus einmalig Museumseintritt. Der Treffpunkt ist für beide Veranstaltungen am Museumseingang.

Am Sonntag (23.4.) findet von 11 bis 17 Uhr das Mitmachprogramm „Holunderflöten schnitzen“ im Lauschhaus statt. Kinder ab zehn Jahren haben an diesem Tag die Gelegenheit, eine eigene Holunderflöte herzustellen. Der Materialbeitrag liegt bei zwei Euro pro Flöte.

Für den „Ausflug in die Welt der Vögel“ und die beiden Workshops ist eine Anmeldung bis Freitag (8.4.) unter Tel. 05231 706104 oder per E-Mail an infobuero.detmold@lwl.org erforderlich.

Kloster Dalheim in Lichtenau (Kreis Paderborn)
Beim Osterferienprogramm der Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur ergründen Buchliebhaber von acht bis zwölf Jahren am Mittwoch (19.4.) in der Dalheimer Klosterschule von 10 bis 16 Uhr die Geheimnisse der mittelalterlichen Schreibkunst. In den Schreibstuben der mittelalterlichen Klöster entstanden wertvolle Bücher. Eines dieser Bücher, der mehr als 700 Jahre alte goldverzierte „Codex Gisle“, ist in der aktuellen Studio-Ausstellung im Kloster Dalheim zu sehen. Beim Erkunden der Ausstellung und der historischen Klosteranlage erfahren die angehenden Schriftgelehrten, warum man ein Buch „aufschlägt“ oder warum ein Buch „sieben Siegel“ haben kann. In der Klosterschreibstube mischen sie danach Farbe und Tinte, binden sich selbst mittelalterliche Taschenbücher oder ein Beutelbuch nach sehr alten oder ganz modernen Vorlagen.

Die Kursgebühr beträgt 20 Euro und beinhaltet den Eintritt in das Museum, Materialkosten und ein Mittagessen. Information und Anmeldung bis Freitag (7.4.) unter Telefon 05292 . 9319-224.

LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster
Das Kleidungsstück aus der letzten Saison soll in die Tonne? Das muss nicht sein. Im „Fashion-Upcycling“ Workshop machen Teilnehmer im Alter von acht bis 14 Jahren in der Zeit vom 18. bis 20. April (jeweils von 10.15 Uhr bis 13.15 Uhr) ein neues Lieblingskleidungsstück für den Frühling daraus. In der Sammlung des LWL-Museums für Kunst und Kultur werfen die Teilnehmer einen Blick auf die Entwicklung der Mode durch die Jahrhunderte: Was war mal Trend, ist heute noch cool und was erscheint heute ziemlich merkwürdig? Wie entstehen überhaupt Trends und bestimmen sie vielleicht sogar unser Körperbewusstsein? Im Atelier kreieren die jungen Modeschöpfer aus abgelegten Shirts, Jeans oder Hoodies ein besonderes Unikat. Die Teilnehmer setzten nicht nur eigene Trends, sie schonen gleichzeitig die Umwelt und ihren Geldbeutel, denn wer upcycelt wirft nicht einfach weg und kauft neu. Der dreitägige Workshop kostet 25 Euro (einschließlich Eintritt). Anmeldung bis Donnerstag, 13.4., unter Tel.: 0251 5907 201 oder besucherbuero@lwl.org

Am Karfreitag (14.4.) hat das Museum bei freiem Eintritt verlängerte Öffnungszeiten bis 22 Uhr. Für alle Führungen gilt: begrenzte Teilnehmerzahl. Teilnahmetickets sind 60 Minuten vor Beginn an der Kasse erhältlich. Die Führungen im Überblick: 14.30 bis 15.30 Uhr Führung: Architektur, 17 bis 18 Uhr Führung: Die Welt im Museum – Grenzen, 18 bis 19 Uhr und 19.30 bis 20.30 Uhr Führung: Im Zeichen des Kreuzes, 18.30 bis 19.30 Uhr und 20 bis 21 Uhr Führung: Leid und Mitleid, 20.30 bis 21.30 Uhr Überblicksführung: Sammlung und Architektur.

Unter dem Titel „MuKuKu-Klub“ bietet das LWL-Museum für Kunst und Kultur samstags in der Zeit von 10.30 bis 12.30 Uhr Workshops für Vier- bis Sechsjährige an. Am 15.4. geht es dabei um tierische Osterfreunde, am 22.4. heißt das Thema „Lichtballet“. Beim Workshop „Bildschöner Samstag“ steht am 15.4. für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren der Osterschmuck im Mittelpunkt, am 22.4. geht es um leuchtende Glasmalerei.
Der Workshop „Minimaler“ richtet sich sonntags in der Zeit von 10.15 Uhr bis 12.15 Uhr an Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren und ihre Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel. Am 16.4. machen sie sich im Museum auf die Suche nach dem Osterhasen, am 23.4. stehen die Farbwelten im Mittelpunkt. Die Workshops kosten 7 Euro zzgl. 1 Euro Eintritt (ab sechs Jahren), Erwachsene normaler Eintritt. Anmeldung bis Freitagmittag beim Besucherservice möglich unter Tel.: 0251 5907 201 oder besucherbuero@lwl.org.

LWL-Museum für Archäologie in Herne
Im LWL-Museum für Archäologie in Herne werden zu Ostern keine Eier gesucht, sondern Knochen unter die Lupe genommen. Das viertägige Ferienprogramm ist Teil der Bildungsinitiative „Zukunft durch Innovation.NRW“ (zdi) und findet täglich von Dienstag (18.4.) bis Freitag (21.4.) statt. Es lädt Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren dazu ein, selbst in die Rolle des Archäologen zur schlüpfen und mitzuerleben, wie sich Alter, Geschlecht oder Krankheit anhand menschlicher Spuren wie Knochen bestimmen lassen. Die Teilnahme ist kostenlos. Unter dem Motto „Evolution und Innovation – Entdecke Deine Welt von gestern, heute und morgen“ hat sich das LWL-Museum mit sechs weiteren Einrichtungen im Ruhrgebiet zusammen getan, um Jugendlichen die so genannten MINT-Fächer – Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften – praktisch näherzubringen. Der Herner Workshop „Alte Knochen neu besprochen“ legt dabei den Schwerpunkt auf das längst Vergangene. Archäologen erforschen die Vergangenheit anhand von Spuren, die Menschen hinterlassen haben. In den ersten drei Tagen gehen die Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung solchen Spuren nach. Dabei bleiben die Originalknochen in der Vitrine. Geforscht wird an Kopien von Knochenfunden. Am vierten und letzten Tag kommen die Jugendlichen aller sechs zdi-Projekte zusammen. Die Gruppen stellen ihre Projekte vor und treten in einem Wissenswettbewerb gegen einander an.

Darüber hinaus bietet das LWL-Museum für Archäologie in den Osterferien am Samstag (22.4.) in einem Kreativseminar die Möglichkeit, selbst ein Schachspiel zu gestalten. Die Teilnehmer erfahren zwischen 10 bis 18 Uhr zunächst alles über die Geschichte des Spiels und lernen mit dem Schnitzen und Gießen die zwei wichtigsten Herstellungstechniken für Schachfiguren kennen. Unter fachkundiger Anleitung gießt anschließend jeder für sich ein vollständiges Set aus 32 Figuren und fertigt das zugehörige Spielbrett aus Holz. Das Kreativseminar richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und an Erwachsene. Kinder ab 12 Jahren sollten in Begleitung eines Erwachsenen kommen. Die Kosten liegen bei 70 Euro pro Person zuzüglich Museumseintritt. Das Arbeitsmaterial wird gestellt.
Anmeldung wird empfohlen unter: 02323 94628-0

Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn
Das Museum in der Kaiserpfalz bekommt zurzeit ein neues Dach, doch das ist kein Grund zu schließen. Ganz im Gegenteil: Im Themenjahr „Der König baut!“ erwarten die Besucher in der Dauerausstellung zahlreiche Mitmachstationen – vom mittelalterlichen Seilzug über Fenstergestaltung bis hin zu Zimmermannsarbeiten. Am Ostermontag (17.4.) bietet das Museum um 15 Uhr eine Führung zum Thema „Bauen im Mittelalter“ für Familien mit Kindern ab acht Jahren an.

Ergänzt wird das Programm in den Osterferien durch zwei Workshops. Am Dienstag (18.4.) geht es für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren in die „Münzwerkstatt Karls des Großen“. Von 10 bis 12 Uhr erfahren die kleinen Besucher alles über Geld und Handel im frühen Mittelalter. Anschließend können sie in einem Spiel selbst ihr Glück als mittelalterliche Händler versuchen. Die dafür nötigen Goldmünzen und einen zugehörigen Geldbeutel fertigen sie selbst an.

Am Mittwoch (19.4.) erfahren Besucher zwischen zehn und zwölf Jahren von 10 bis 12 Uhr, wie Glasmacher im Mittelalter aus Sand und anderen Zutaten farbenfrohe Gläser geschmolzen haben. Zuerst aber gilt es, die alten Schätze im Museum selbst aufzuspüren. Nachdem das gelungen ist, können die Teilnehmer selbst ein Trinkglas bemalen. Beide Osterferienaktionen kosten je 3 Euro. Eine vorherige Anmeldung bis zum 31. März ist erforderlich: unter 05251 1051-10.


 

Deine Meinung ist uns wichtig

*