Sinfoniekonzert: „Steppenskizze aus Mittelasien“

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Hagen – Im fünften Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchester Hagen am 24. Januar 2017 (20 Uhr, Stadthalle Hagen) ist einer der besten Cellisten unserer Zeit zu erleben. Daniel Müller-Schott, mehrfach preisgekrönt und ständiger Gast der bedeutendsten Orchester weltweit, spielt in Hagen gleich zwei Werke von Antonin Dvorák, darunter dessen berühmtes Cellokonzert.

Sinfoniekonzert in Hagen mit dem Solisten Daniel Müller Schott – Foto: Uwe Arens

Es gilt vielen mit seiner Verbindung aus großer Virtuosität und Anklängen an tschechische Volksmusik als das Cellokonzert überhaupt. Mehr noch als in diesem Konzert, das auf einer Tournee in den USA entstanden ist, verarbeitete Dvorák die Liebe zu seiner Heimat in der „Waldesruhe“. Ursprünglich nur für Klavier geschrieben, bearbeitete der Komponist sein Werk für Cello und Klavier.

Diese Fassung war dann so beliebt, dass er noch eine weitere mit Orchester vorlegte, die hier erklingt und die Zuhörer in eine Naturidylle entführen wird. In der „Steppenskizze aus Mittelasien“ beschreibt Alexander Borodin den Zug einer Karawane durch die endlose Weite der östlichen Steppe, die sich Russland damals frisch einverleibt hatte. Orientalische und russische Weisen erklingen und verbinden sich auf wundersame Weise, als würden sie bei aller Gegensätzlichkeit doch zusammen gehören.

Ein wilder Hexensabbat findet in Modest Mussorgskis „Eine Nacht auf dem kahlen Berge“ statt. In lodernden Orchesterfarben reden, tanzen und lachen sie, bis ihr großer Meister Satan selbst erscheint und sich huldigen lässt. Ähnlich wie beim deutschen Blocksberg im Harz gibt es auch in Russland Erzählungen über die alljährlichen Hexenversammlungen auf einem hohen Berggipfel, die Mussorgski als Inspiration gedient haben. Ein feurig-russischer Klangzauber, der seinesgleichen sucht! Die musikalische Leitung hat der Osnabrücker Generalmusikdirektor Andreas Hotz.

Daniel Müller-Schott kommt nach dem Ende des Sinfoniekonzertes zum CD-Verkaufsstand im oberen Foyer der Stadthalle zum signieren.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.


 

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