Schloss Detmold: Konzert mit Albrecht Menzel

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Detmold – Einen Solo-Abend mit dem jungen aufstrebendem Geiger Albrecht Menzel hat die Philharmonische Gesellschaft Ostwestfalen-Lippe für ihr 10. Konzert im Ahnensaal von Schloss Detmold vorbereitet. ES findet am 24. Juni um 19.30 Uhr im Schloss Detmold statt.

Stargeiger Albrecht Menzel

Konzert mit dem austrebenden Geiger Albrecht Menzel

Johann Sebastian Bach (1685-1750) Sonata I g-Moll BWV 1001 I Adagio II Fuga III Siciliania IV Presto   Eugen Ysaye (1858-1931) Sonate für Violine solo op. 27 No. 4 I Allemanda. Lento maestoso II Sarabande. Quasi lento III Finale. Presto ma non troppo   Niccolo Paganini (1782-1840) Capricen auf Ansage  PAUSE  Johann Sebastian Bach (1685-1750) Sonata II a-Moll BWV 1003 I Grave II Fuga III Andante IV Allegro   Eugen Ysaye (1858-1931) Sonate für Violine solo op. 27 No. 3 Ballade   Heinrich Wilhelm Ernst (1814-1865) Erlkönig Grand Caprice op. 26 (Änderungen vorbehalten)

Albrecht Menzel, 1992 geboren, erhielt seinen ersten Geigenunterricht bereits mit vier Jahren und debütierte mit dreizehn Jahren als Solist bei den Dresdner Musikfestspielen. Albrecht Menzel wurde von dem renommierten Violinpädagogen Professor Boris Kuschnir ausgebildet und studiert bei Professor Julian Rachlin an der Universität Konservatorium Wien.

Künstlerische Anregungen erhielt der junge Geiger bei Internationalen Meisterklassen mit Yair Kless, Igor Ozim, Zakhar Bron und Ana Chumachenko. Als Solist konzertierte Menzel unter anderen mit dem Münchner Rundfunkorchester, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt, der Heidelberger Philharmonie, dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig, der Camerata Hamburg, dem Bruno Walter Symphonie Orchestra Bratislava, dem Leipziger Symphonie Orchester, dem State Symphonie Orchestra New Russia, dem Orchestra del Carlo Felice Genua und der Polnischen Kammerphilharmonie.

Bei den Mendelssohn Festtagen Leipzig 2011 spielte der neunzehnjährige Albrecht Menzel das Mendelssohn Violinkonzert op. 64 dirigiert von Maestro Kurt Masur mit dem Leipziger Symphonie Orchester. Begeistert wurde die „…grandiose, mitreißende, lebendige Interpretation…“ vom Publikum und der Presse aufgenommen und als eine fulminante Interpretation bezeichnet „…die auch in den großen Konzertsälen der Welt nicht oft zu hören ist…“ (Leipziger Volkszeitung 2011)

Albrecht Menzel gastierte bei internationalen Festivals wie den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, dem Schleswig Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival, den Dresdner Musikfestspielen, dem Musik Festival Heidelberger Frühling, den Brandenburgischen Sommerkonzerten, dem Internationalen Eilat Musik Festival Israel, dem Festival „Moskau meet Friends“, SOMMETS MUSICAUX de Gstaad Schweiz, nahm an der Verbier Festival Academy sowie bei CHAMBER MUSIC CONNECTS THE WORLD der Kronberg Academy teil und konzertierte in der Laeiszhalle Hamburg, Muziekgebouw Eindhoven, im Internationalen Haus der Musik Moskau, im Teatro Carlo Felice Genua, im Musikverein Wien und im Gasteig München.

Als Kammermusiker musizierte Albrecht Menzel mit Künstlern wie Julian Rachlin, Jan Vogler, Gidon Kremer, Steven Isserlis, Igor Levit und Julien Quentin.
2014 tourte Albrecht Menzel mit Anne-Sophie Mutter in den USA und Kanada zu Konzerten in der Carnegie Hall, im Kennedy Center, im Chicago Symphonie Center, in der Roy Thomson Hall Toronto und produzierte 2015 gemeinsam mit Anne-Sophie Mutter Aufnahmen für die Deutsche Grammophon.

Albrecht Menzel gewann den 1.Preis beim Internationalen Louise Henriette Wettbewerb 2004, den 1. Preis beim Internationalen Kocian Wettbewerb 2006 in der Tschechischen Republik und den 1. Bundespreis Jugend musiziert mit Höchstpunktzahl 2007. Der Preisträger des Internationalen David Oistrach Violinwettbewerb Moskau 2010 erhielt den Spezialpreis für exzellente Performance, den Sonderpreis für Musik der Deutschen Wirtschaft 2012 und den dritten Preis beim rennomierten Premio Paganini Wettbewerb Genua 2015 sowie im Februar 2016 den den 1. Preis und den Grand Prix beim Internationalen Violin-Wettbewerb Torun in Polen.
Neben dem Klassischen Repertoire liegt dem jungen Musiker auch moderne Musik am Herzen, wie das Violinkonzert von Jörg Widmann. Außerdem überzeugte Albrecht Menzel als Solist bei der Deutschen Erstaufführung der Suite Concertante op. 60 der russischen Komponistin Lera Auerbach im Großen Saal der Laeiszhalle Hamburg.

Albrecht Menzel hat bei Rundfunkaufnahmen für den NDR, DLF, NDR-Kultur, ORF, RBB, BR sowie für ARTE, MDR Fernsehen und Medici TV mitgewirkt.
Ausgezeichnet wurde Albrecht Menzel mit einem Stipendium der Jürgen Ponto-Stiftung Frankfurt, dem Eduard-Söring-Preis und dem Gerd-Bucerius-Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben Hamburg.

Sein Album „thoughts“ mit den Werken „Die letzte Rose“ und „Erlkönig“ von Heinrich Wilhelm Ernst sowie Sonaten von Robert Schumann erschien im Januar 2015 bei dem Label Oehms Classics in einer Produktion mit dem Rundfunk Berlin Brandenburg.

Albrecht Menzel spielt eine Stradivari (1709), eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben Hamburg.


 

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