„Uralter Whisky“ aus Sprockhövel

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Westfalen – Schon 1977 brannte Michael Habbel von der traditionsreichen Brennerei Habbel in Sprockhövel den ersten deutschen Whisky, destilliert aus 85 Prozent Roggen und 15 Prozent sonnengereiftem Darrmalz.Rund zehn Jahre lagerte Habbel das feine Stöffchen in amerikanischen Weißeichenfässern, in denen zuvor Bourbon-Whiskey reifte. Davor und auch danach erfolgte die Lagerung in Edelstahltanks. Denn bei Habbel weiß man: „Erst mit der Zeit wird der Geschmack wirklich rund.“

Im Jahr 1976 stellte Michael Habbel einen Antrag bei der Bundesmonopol-verwaltung in Offenbach, ein Alkoholdestillat aus 100 Prozent Gerstenmalz brennen zu dürfen. Die Behörde, noch bis vor kurzem allmächtig bei der Alkoholherstellung in Deutschland, lehnte den Antrag ab, Malz war zu dieser Zeit nur als Hilfsstoff bei der Alkoholproduktion zugelassen. 1977 konnte Habbel dann seinen ersten Roggen-Whisky (Rye Whisky) mit einem Gerstenmalz-Anteil von 15 Prozent produzieren. Damit war das seit 1920 von der Familie Habbel geführte Unternehmen in Sprockhövel die erste deutsche Destillerie, die ihren eigenen Whisky brannte.

Erst 2010 brachte die Brennerei Habbel den „Uralten Whisky“ in den Handel. Die Resonanz seitens des Fachpublikums kann sich sehen lassen: Im Februar 2013 erreichte der edle Tropfen beim „Finest Spirits“-Festival in München Platz 1 von sieben verkosteten deutschen Whiskys. Im November 2013 erreichte er bei der „InterWhisky“ in Frankfurt den zweiten Platz und damit Silber in der Kategorie Whisky-National.

Anfang dieses Jahres stellte Habbel eine so genannte Pot Still in seiner Brennerei in Sprockhövel auf, ein Brenngerät speziell für die Whisky- und Kornherstellung – Foto: Habbel

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