Robert Lindner schuf fühlbare Bilder

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Westfalen – Alles ist Bewegung. So erscheinen die wuchtigen Gemälde des Wiener Malers Robert Lindner.  In einer Gedächtnisausstellung gedenkt die Galerie van Almsick in Gronau-Epe zwischen dem 26. Januar bis zum 28. Februar des Künstlers, der im vergangenen Jahr verstorben ist.

Robert Lindner: Blauer Jüngling Oel auf Leinwand 85 cm x 60 cm - GV004 - 1995

Robert Lindner: Blauer Jüngling; Oel auf Leinwand; 85 cm x 60 cm – GV004 – 1995

Robert Lindner studierte Philosophie und Psychologie, ehe er zu Rudolf Hausner und Arik Brauer an die Kunstakademie Wien kam. Diese starken Lehrer waren jedoch nur Wegbegleiter in Komposition und Form. Bei Lindner ist expressionistische Magie tonangebend. Alles ist in Bewegung. Jeder Pinselstrich, wie die subtile Farbigkeit in seiner pastosen Malweise, schafft Tiefe, neue Räumlichkeiten.

Robert Lindner: Berg und Fluß Oel auf Leinwand 40 cm x 30 cm - GV020 - 1998

Robert Lindner: Berg und Fluß; Oel auf Leinwand; 40 cm x 30 cm – GV020 – 1998

Lindners Arbeiten haben etwas Greifbares – Be-greifbares und Be-fühlbares. Darüber hinaus jedoch ist Askese bis Extase spürbar. So offenbart Lindner mehr als Materielles. Lindner macht Transzendenz spürbar. Seine Bilder strahlen, wie eben nur jene Werke strahlen, denen Spiritualität innewohnt. Sie haben Größe, Mystik und Magie und Würde. Das Wort „Würde“ hört man im heutigen Repertoire des Kunstbetriebes nicht mehr.

Es wird viel gemacht von Malern, aber wenig geschaffen. Dieses Wenige, welches die Macher oft übersehen, wird jedoch überdauern. Die Werke von ROBERT LINDNER gehören dazu, schreibt der Künstler Robert Hammerstiel über Robert Lindner.

Werke von Robert Lindner befinden sich in öffentlichen Sammlungen: Sammlung Rudolf Leopold, Wien, Museum der Stadt Wien,  Historisches Museum Wien, Museum Rupertinum, Salzburg, Sammlung der Stadt Wien, Museum Herzogsburg, Braunau.

Seit 1990 Ausstellungen in: Braunau, Salzburg, Wien, Peuerbach, Linz, Mattighofen, Freistadt, Vöcklabruh, Feldkirch, New York, Bad Goisern und in Gronau-Epe.

Galerie Georg van Almsick / Merschstraße 21 / 48599 Gronau-Epe
Telefon 02565 –  10 61
www.galerie-vanalmsick.de


 

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